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2. Ramdan der Fastenmonat im Islam

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2. Ramdan der Fastenmonat im Islam

Beitrag von Puszta am Fr Aug 14, 2009 12:59 am




Der Vorzug der Menschen gegenüber den anderen Lebewesen ist sein Verstand, und was die Verständigen voneinander unterscheidet und den einen über den anderen stehen lässt, sind Wissen und Charakter. Ein guter Charakter prägt das Verhalten des Menschen. Ist er freundlich zu den anderen und behandelt er sie richtig, so deutet dies auf seinen guten Charakter hin. Sich einen guten Charakter zulegen: Das ist einer der Grundsätze, den der Fastenmonat Ramadan empfiehlt.

Der Monat Ramadan ist eine gute Gelegenheit, Freundlichkeit und richtigen Umgang mit den anderen zu üben, damit uns eine solches Verhalten zur lieben Gewohnheit wird und wir nach diesem Monat weiter so bleiben. Schon mit einem netten Gruß und einem freundlichen Lächeln können Unstimmigkeiten zwischen zwei Menschen wieder aus der Welt geschafft werden, und wie viele Freundschaften kamen nicht schon auf diesem einfachen Wege zustande! In der islamischen Überlieferung heißt es, dass freundliche Menschen Gott näher sind und es heißt auch, dass diese schöne Angewohnheit dem Menschen in diesem und im kommenden Leben Wohl und Glück bringt. Ein freundlicher Charakter ist dem Menschen eine große Hilfe im Leben. Jeder verkehrt gerne mit einem Menschen, der nett ist. Solche Menschen haben – wie die Erfahrung zeigt - mehr Erfolg im Leben. Schauen wir uns nur das Leben des Propheten des Islam an! Ein wichtiger Grund für seine Ausstrahlungskraft war sein edles Denken und Handeln. Seine Güte ist zweifelsohne einer der Gründe gewesen, dass die Menschen sich im zuwandten. Gott hat im Heiligen Koran das milde Wesen des Propheten als eine göttliche Segensgabe bezeichnet. Der Prophet war zu allen freundlich, selbst zu denen, die auf dem Irrweg waren.

Anas ibn Malik berichtet: „10 Jahre lang habe ich dem letzten der Gottgesandten, Hasrate Muhammad, gedient. Er hat mich in dieser Zeit niemals hart behandelt. Stets war sein Verhalten würdig. Ich erinnere mich, wie er im Monat Ramadan abends immer mit etwas Milch und Brot sein Fasten brach. Einmal kam er später als sonst nach Hause. Ich dachte, er wäre bei jemandem eingeladen gewesen. Deshalb aß ich seine Fastenspeise auf. Doch eine Stunde später kehrte der Prophet zurück. Ich fragte seinen Begleiter: Hat der Prophet etwas zum Fastenbrechen gegessen? Der antwortete Nein! Da wurde mir ganz anders und ich dachte nur noch: Nicht dass der Prophet etwas zum Fastenbrechen will! Doch der Prophet sah mich mit seinem freundlichen Lächeln im Gesicht an und brach sein Fasten mit etwas Wasser. Da begriff ich, dass er wusste, was passiert war. Aber nicht nur an dem Abend sondern bis an sein Lebensende hat er kein einziges Wort darüber zu mir gesagt.“

Folgende Worte stammen vom Propheten des Islams (ص): „Dessen Glauben ist mehr wert, dessen Charakter und Verhalten besser ist und ich mag den am meisten, dessen Charakter und Verhalten am besten ist.“

An anderer Stelle sagte er (ص): „Der wichtigste Grund , der mein Volk das Paradies und ewiges Glück erreichen lässt, sind die Gottesfürchtigkeit und das gute Verhalten.“

Auch Luqman, der Weise, empfahl seinem Sohn: „Wenn du deinen materiellen Besitz, mit dem du an deinen Verwandten und Freunden gute Werke tun könntest, verlieren solltest, so verlier nie dennoch nie den anderen Reichtum namens: Freundlichkeit und Güte.“

In einem Wort von Imam Baqir (ع) heißt es: „Beginn jeden Tag wie ein Gelehrter oder ein Schüler. Nimm dich davor in Acht, dass dein Leben begleitet von blind machenden Vergnügungen und schädlichen Genüssen – vorübergeht.“

Der Mensch betet zu Gott, seinem Schöpfer, weil er auf dessen Segen und Hilfe hofft. Wenn er betet, verspürt er: Gott steht über allem und er, der Betende, ist Sein Diener. Daher wird in der Gottesanbetung ein Sich-Gott-Nähern verstanden. Der Mensch tritt hierdurch mit der höchsten Macht in Verbindung. Er bekennt sich zu seiner Schwäche, in der Hoffnung, dass Gott ihm Hilfe schickt. Gott, der Allbarmherzigste ruft selber im Koran die Menschen auf, sie sollen zu Ihm beten, damit Er sie erhört. Er mahnt aber auch die, die zu stolz sind, Gott anzubeten, vor den Folgen dieses Verhaltens. Einmal betete einer tief in der Nacht flehentlich zu Gott und rief ihn immer wieder. Und wie er so immer wieder Gott bei seinem schönsten Namen rief: Allah, Allah, begann er sich zu beruhigen. Iblis gefiel dies nicht. Er flüsterte dem Betenden ein: Mein Lieber! Siehst du denn nicht, dass Gott nicht auf dein Beten und Flehen hört und dir nicht antwortet? Warum beharrst du noch darauf! Die Intrige schlug an. Sein Opfer ging ihm ins Netz. Eben noch innig zu Gott flehend, brach der Mann sein Gebet ab: Er hatte tatsächlich die Hoffnung aufgegeben. Daraufhin überkam ihn der Schlaf. Im Traum sah er den Propheten Khizr in einem wunderschönen grünen Garten. Dieser fragte ihn: Warum hast du denn dein Gebet abgebrochen? Der Mann klagte: So sehr ich auch Gott rufe, er antwortet mir nicht. Vielleicht lässt er mich nicht mehr zu sich? Khizr aber sprach: O Diener Gottes, Gott hat mich beauftragt dir zu sagen; muss dir Gott denn laut antworten? Schon alleine die Tatsache, dass du immer wieder Seinen Namen rufst ist ein Zeichen dafür, dass Gott auf dich schaut ...

Natürlich wird jemand, der die anderen unterdrückt und sich hartnäckig gegen Recht und Wahrheit stellt, wohl kaum die Huld Gottes erfahren. Maulana Jalaluddin Rumi verweist in einem seiner Gedichte auf diese Wahrheit und spricht vom Pharao, der mit seiner schmutzigen Seele es nicht würdig war, Gott zu rufen.

Es sind kostbare Augenblicke in denen wir im Fastenmonat Ramadan zubringen. Augenblicke, in denen uns noch mehr als sonst der göttliche Segen zuteil werden könnte. Sollten wir diese Gelegenheit nicht so gut wir können nutzen? Wann haben wir denn das Jahr über so oft die Möglichkeit, am frühen Morgen wach zu sein und diese schönen spirituellen Momente vor dem ersten Morgenlicht zu durchleben und so richtig Gottes Nähe zu spüren? Es ist die beste Zeit für ein Gebet zu Ihm. Für die Bitte um Sein Verzeihen, für die Vertiefung in seine kostbare Schrift – den Heiligen Koran.

Es gibt keinen Satz im Koran, der nicht seinen Reiz hätte und keine Botschaft an die Menschheit enthielte. Doch von einigen Koranversen fühlt sich der Mensch besonders angezogen. Zum Beispiel vom Koranvers 53 der Sura ‚Der Stern’, Ayat 39. Die Koranausleger sehen in ihm einen der Koranverse, die besonders Hoffnungs spendend sind. In diesem Vers wird der Prophet (ع) aufgefordert, folgende Botschaft zu verbringen: O meine Diener, die ihr euch durch eure Sünden gegen euch selber vergangen habt, gebt nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit auf. Allah verzeiht alle Sünden. In der Tat! Er ist der Vergebende der Barmherzige.

Dieser Satz im Koran gibt die frohe Botschaft darüber, dass der Weg zur Abkehr von der Sünde offen steht und die Menschen auf Gottes Vergebung hoffen können. Gott nimmt sie auf, wenn sie bereuen und sich ihm wieder zuwenden. Das Schuldgefühl, dass der Mensch wegen begangener Sünden empfindet, kann den Menschen darzubringen, dass er von schlechten Taten ablässt. Manchmal aber macht gerade das Schuldgefühl dem Menschen die Rückkehr schwer, insbesondere wenn er Schlimmes getan hat und denkt, dass seine Sünden so groß sind, dass Gott sie nie vergeben wird. Dieses Gefühl bereitet ihm Alpträume und treibt ihn in die Hoffnungslosigkeit. Er sieht keinen Ausweg mehr und wagt den Schritt nach vorne nicht. Dies hält ihn davon ab, sich reuevoll Gott zuzuwenden und sich zu ändern.

Der Islam schlägt eine Lösung für dieses Problem vor. Sie lautet: auf die grenzenlose Barmherzigkeit Gottes hoffen. Diese Hoffnung gibt dem Menschen wieder Selbstvertrauen und Zuversicht. Durch sie fasst er sich ein Herz und wendet sich erfreut Gott, dem Allbarmherzigen, zu. Wahre Reue ist immer ein geeignetes Mittel, um sich von einer schlechten Vergangenheit zu trennen und ein neues fruchtbares Leben zu beginnen. Gott öffnet die Tore zu seiner Barmherzigkeit für alle Menschen und ruft die Sünder zu sich.

Für die erneute Zuwendung zu Gott müssen jedoch gewisse Bedingungen erfüllt werden. Der Mensch muss auf den Empfang der göttlichen Barmherzigkeit vorbereitet sein. Er muss innerlich eine Wandlung erfahren und sein Verhalten ernsthaft überdenken. Nach seiner reuevollen Rückkehr muss er die Grundlagen des Glaubens und der Moral, welche aufgrund seines sündigen Verhaltens, zerstört wurden, wieder aufbauen.

Sind diese Vorbedingungen erfüllt, so kann der Mensch frohgemut und hoffnungsvoll Schwächen wieder gut machen und Gott zufrieden stellen.


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Quelle: IRIB – Das deutsche Programm
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