Shia-Schwestern Forum
As Salamu Aleykum

Imam Hussain (a.s) sagte: ,,Unser Shia ist jener, dessen Herz rein von Bosheit,Täuschung und Korruption ist.Seine Taten sind nur für die Freude Allahs(s.w.t)"
Ya Allah (s.w.t)
Image and video hosting by TinyPic
Hadith der Woche
Imam Hassan Askari sprach: "Bescheidenheit ist eine Gabe, die nicht beneidet wird." (Tuhaf-ul-Uqul, S. 489)
Ya Mohammed (s.a.v)
Image and video hosting by TinyPic
Neueste Themen
» Ramadan
Mo Jul 08, 2013 9:34 pm von Hanan-Zoraya

» Der Wert einer Mutter
Do Dez 06, 2012 10:04 pm von Puszta

» Bereue bevor deine sieben Stunden abgelaufen sind
Do Dez 06, 2012 10:02 pm von Puszta

» 25.11.2012 - Todestag von Imam Hussein (as) - Und überall war der Himmel rot
Do Dez 06, 2012 9:57 pm von Puszta

» Ashura Trauerveranstaltung in Dortmund am 2.12.2012 !!!
Di Nov 27, 2012 1:07 pm von Salime

» VIDEO: Taqlid nur von Unfehlbaren!
Di Nov 20, 2012 7:08 am von Zahra

» Hüte dich vo Schaitan
So Okt 21, 2012 2:00 pm von Salime

» Imam Hussein (a.s.) und der Sünder
Mo Okt 08, 2012 10:06 am von Im_Hassan2010

» Die Auflistung der Beinamen von Fatima (as) und die Erklärung hinsichtlich ihrer Bedeutung
Mo Okt 08, 2012 10:00 am von Im_Hassan2010

» [Teil 1] Das Verhalten des Propheten Mohamad (saas) beim Essen und Trinken
Do Aug 16, 2012 7:54 pm von Amina

» Das Arabische Alphabet und die Aussprache
Di Jul 31, 2012 8:08 pm von Puszta

» Euer Marja
Sa Jul 14, 2012 2:57 pm von Amine

» Arabisch lernen leicht gemacht :)
Di Jul 03, 2012 4:10 pm von Puszta

» Ramadan :)
Mo Jul 02, 2012 8:57 pm von Salime

» Die Reise der Tränen - Teil (2/12)
Mo Jun 25, 2012 9:02 pm von Salime

» Wer sind die Nawasib (jene, die die Ahlulbayt as. hassen)?
Sa Jun 02, 2012 6:27 am von Puszta

» Der Kampf der Salafis: ''Bekämpfe Hass mit Hass''!
Mo Mai 21, 2012 6:34 am von Puszta

» [Teil 2] Der Bezug und das Verhältnis des Propheten Mohamad (saas) zu den Menschen
Di Apr 17, 2012 4:36 pm von Puszta

» [Teil 1] Der Bezug und das Verhältnis des Propheten Mohamad (saas) zu den Menschen
Do Apr 12, 2012 9:53 am von Puszta

» Bittgebet von Gabriel a.s
Do März 29, 2012 9:19 am von Puszta

Ya Ali (a.s)
Image and video hosting by TinyPic
November 2018
MoDiMiDoFrSaSo
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Kalender Kalender

Ya Fatima Zahra (a.s)
Image and video hosting by TinyPic
Die aktivsten Beitragsschreiber
Puszta
 
Fatima
 
Salime
 
shahnaaz
 
Hanan-Zoraya
 
Jasmin
 
Amina
 
MissS.
 
Kadije
 
mahdieh sadat
 

Ya Hassan (a.s)
Image and video hosting by TinyPic
Ya Hussain (a.s)
Image and video hosting by TinyPic
Die 99 Namen Allah’s
Image and video hosting by TinyPic
Ahl-ul-Baith (a.)
Image and video hosting by TinyPic
Seitenstatistik

Counter

BESUCHERSTATISTIK


Counter / Zähler

Bismillah

1. Ramdan der Fastenmonat im Islam

Nach unten

1. Ramdan der Fastenmonat im Islam

Beitrag von Puszta am Fr Aug 14, 2009 1:00 am




Wieder hat Monat Ramadan begonnen. Der Monat der Leib und Seele so gut tut. Der Monat, der alljährlich die Gelegenheit bietet, unser „Selbst“ besser kennen zu lernen und einzuschätzen. Mit Gott vertrauter zu werden. Unseren Lebensweg zu korrigieren. Es ist daher ein Anlass, zu dem man nur gratulieren kann.

In vielen Untersuchungen wird die Zunahme von seelischen Leiden, Depressionen und Belastungen von heute auf den modernen Lebensstil zurückgeführt. Das bedeutet, während in Wissenschaft und Technik immer größere Erfolge erzielt wurden und werden, haben die seelischen Probleme des Menschen nicht abgenommen, sondern sind im Gegenteil noch mehr geworden. Die Psychologen schlagen verschiedene Lösungen für die Überwindung dieser Probleme vor – wie Reisen, Lesen, Sport, Kontakte mit Verwandten und Freunden u.ä.

Dies sind sicherlich alles ratsame Wege, aber es gibt auch Psychologen die die eigentliche Lösung darin sehen, dass der Mensch von Gott überzeugt ist und mit ihm Kontakt aufnimmt. Sie vertreten fest die Ansicht, dass die Religion den Menschen mit einer überirdischen Macht in Berührung bringt. Einer Macht, in deren Hand die Sicherheit und der Friede in der Daseinswelt liegen. Sie sagen: Die Vertiefung in ein aufrichtiges Gebet bedeutet nicht nur für die Seele sondern auch für den Körper Erholung. Die Religion definiert, das Gute und das Schlechte. Wenn aber die Mitglieder einer menschlichen Gesellschaft Gut und Schlecht voneinander unterscheiden können, so hat dies heilsame Folgen: Sie kennen die Grenzen ihrer Freiheiten und Rechte – halten sich vom Schlechten fern und wenden sich dem Guten zu. Sie wollen die Gesundung des Geistes und der Seele, bemühen sich darum und entwickeln sich.

Dr. John Orly hat in diesem Zusammenhang gesagt: „Der Mensch ist im Verlaufe von Jahrhunderten zu der Erkenntnis gelangt, dass seine Existenz über der bloßen Existenz eines materiellen Körpers steht.“

Abu Ali Sina, der iranische Arzt, der in Europa Avicenna genannt wird, schrieb seinerzeit in seinem Werk „Escharat wa Tanbihat“: „Gesunde Seelen sind solche, die ihr von Gott mitgegebenes Wesen wahren und wegen der Verlockungen weltlicher Dinge nicht den Weitblick verlieren“.

Der Monat Ramadan hat begonnen! Er ist wie ein frischer Wind! Ein Bote mit der Botschaft von innerer Reinigung, von einer besseren Einstellung zum Leben, von der Erkenntnis über das wahre Lebensziel. Er öffnet das Fenster zu neuer Hoffnung: Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Warum nicht die Seele auf Hochglanz bringen? Warum sie verschließen vor dem Licht der Erkenntnis? Gott muntert alle auf, sich diesem Licht zu öffnen. Der Prophet (ص) berichtet, dass Er gesagt hat: „Wüssten die, die sich von mir abwenden und nicht auf mich hören, wie sehr ich auf ihre Reue und Rückkehr warte, so würden sie auf der Stelle vor Sehnsucht sterben…“

Es ist wieder an der Zeit, uns von all dem Trivialen und Alltäglichen, was unser Herz an sich bindet, zu lösen. Lassen wir es liegen! Wir sollten die Einladung Gottes annehmen! Es ist doch Ramadan! Dieser Monat bringt Segen! Es ist der Monat göttlicher Barmherzigkeit! Ja, wir begrüßen dich, Ramadan! Du bist wie eine Quelle, an der wir das Herz vom Staub und Schmutz befreien können. Wie schön es ist, sich – innerlich vom Schmutz befreit, Gott zuzuwenden, Ihn zu rufen, Ihn anzubeten, auf Ihn zu hören, und jeden Abend beim gemeinsamen Fastenbrechen freudig und dankbar auf einen reichen Fastentag zurückblicken zu dürfen. Wie schön das Gespräch zu Gott. Herz und Seele ihm zugewandt. Ihm – der Quelle allen Daseins. Ja es stimmt, wenn gesagt wird: innerer Friede wird durch die Preisung Gottes und das Gebet zu Ihm erreicht. Folgen wir doch dem Beispiel Imam Sajjads (ع) – wie er in seinem Gebet im Monat Ramadan spricht:

„O Gott, lass Mohammad und den Edlen aus seinem Hause Gruß und Segen zukommen und gibt, dass ich erkenne, dass dieser Monat über den anderen Monaten steht … Hilf, dass wir in diesem Monat wahrhaft fasten und enthaltsam sind!"

Der Prophet des Islam (ص) hat den Monat Ramadan wie folgt beschrieben:

„Der Monat Ramadan lässt sich durch drei Eigenschaften beschreiben: In den ersten 10 Tagen geht er mit der Barmherzigkeit Gottes einher. In den zweiten damit, dass Gott verzeiht und in den letzten 10 Tagen bedeutet er die Befreiung vor dem Feuer der Verdammnis.“

Ein Weiser gab einmal folgenden guten Rat: „Ihr Lieben, seid darum bemüht in diesem bedeutenden Monat, dem Monat Ramadan, richtig zu fasten.“ Er wurde gefragt: „Wie fastet man richtig?“ Und er antwortete: „Ein richtiges Fasten bedeutet, die Herzen von Hass und Eifersucht zu befreien. Die Zunge zu zäumen und nicht über die schlechten Eigenschaften anderer zu sprechen, jemanden zu verleumden oder seine Fehler zu bemängeln. Es bedeutet, die Augen von dem abwenden, was unwürdig ist, und die Ohren vor sinnlosem Gerede zu verschließen.“

Prophet David (ع) sprach einst zu Gott: „O Gott! Was gibst du jenem, der einen Tag für dich fastet?“ Da erwiderte Gott ihm: „Das Fasten gilt mir und ich erteile daher die Belohnung. Der Fastende kann sich über zwei Dinge freuen: Einmal, wenn er das Fasten am Ende des Fastentages bricht und zum anderen wenn er seine Belohnung erhält. Ich werde ihm 10 Dinge schenken: Seine Sünden verzeihe ich, ich werde ihn hoch belohnen, ich lasse ihn die Nähe meiner Barmherzigkeit spüren, er wird durch ein Tor ins Paradies eingelassen, das für die Fastenden bestimmt ist, er wird am Jüngsten Tag nicht durstig sein, er ist eingetaucht in meinen Segen, ich kleide den Fastenden in das Gewand der Gottesfürchtigen. Ich schreibe seinen Namen zu den Namen der Aufrichtigen, erhöre sein Gebet und schenke ihm Weisheit.“

Das Beten ist eine der besten und schönsten Möglichkeiten, mit dem in Verbindung zu treten, der uns erschaffen hat. Einmal wurde der Prophet (ص) gefragt: „Ist Gott nahe, so dass ich leise zu ihm beten und ihn preisen kann oder ist er weit weg und ich muss ihn mit lauter Stimme rufen.“ Der Prophet (ص) wollte gerade antworten, als ihm plötzlich ein Koranvers eingegeben wurde. Dieser erhielt eine Antwort auf diese Frage, die für alle Zeiten für die Gottesanbeter gilt. Und sich im 186. Abschnitt der 2. Sure verewigte: dort wo es heißt:

„Und wenn dich meine Diener über mich fragen, sag: Ich bin sehr nahe und erhöre, das Gebet des Betenden, wenn er mich ruft. Sie sollen auch auf mich hören und an mich glauben, damit sie den rechten Weg gehen.“

Der Prophet des Islam (ص) hat gesagt: „Die Schwächsten sind die, die nicht zu Gott beten und ihn nicht anbeten können und sich selbst diesen großen Segen vorenthalten.“ Wenn sich der Mensch einerseits seiner vielseitigen Abhängigkeit und Bedürfnisse bewusst wird, und andererseits daran glaubt, dass Gott auf nichts und niemanden angewiesen und einzigartig ist, wird er versuchen, dieser Quelle alles Guten und der Reinheit näher zu kommen und alles zu tun, um seine Zufriedenheit zu gewinnen. Der Mensch braucht Gott im ganzen Leben. Das verspürt er insbesondere, wenn er in Not ist, und Sorgen ihn plagen. In solchen Augenblicken spürt er deutlich das Bedürfnis nach der Barmherzigkeit Gottes und so beginnt er zu beten.


Zuletzt von Puszta am Fr März 19, 2010 11:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
avatar
Puszta
Admin
Admin

Weiblich Anzahl der Beiträge : 6723
Anmeldedatum : 07.08.09
Alter : 43
Stadt : Dortmund

http://shia-schwestern.forumieren.com

Nach oben Nach unten

Re: 1. Ramdan der Fastenmonat im Islam

Beitrag von Puszta am Fr Aug 14, 2009 1:01 am



Johann Eckhart, bekannter deutscher Philosoph hat gesagt: „Fragen sie, warum wir beten? Warum wir fasten? Und warum wir gute Werke tun? Ich antworte wie folgt: durch diese Handlungen erfährt unsere Seele dank göttlicher Huld, eine Wiedergeburt. Oftmals sind wir Zeuge, dass die Gebete von vielen nicht erhört werden und ihre Wünsche nicht in Erfüllung gehen. Doch alle Gebete, die aus aufrichtigem Herzen kommen, werden von Gott beachtet. Der Prophet des Islam hat gesagt: Jeder der zu Gott betet und in seinem Gebet nicht um Sündiges bittet, dem wird eines von drei Dingen zuteil: Entweder wird sein Gebet unmittelbar erhört, oder es wird in der kommenden Welt gespeichert oder durch sein Gebet wird ein bittreres Ereignis und ein Leid von ihm ferngehalten.“

Ein großer Mystiker namens Ibrahim Adham wurde einmal gefragt: Warum werden unsere Wünsche nicht erfüllt, wenn wir beten. Er gab zur Antwort: „Weil ihr Menschen, Gott erkannt habt, aber seine Gebote im Leben nicht anwendet. Ihr ehrt den Propheten, aber ihr nehmt ihn euch nicht zum Vorbild im Leben. Ihr habt den Koran erhalten, aber ihr führt seine Anweisungen nicht durch. Ihr glaubt an das Paradies, aber ihr gebt euch keine Mühe, es zu erreichen. Ihr kennt Satan, aber ihr bekämpft ihn nicht, sondern gehorcht ihm.“


--------------------------------------------------------------------------------
Quelle: IRIB – Das deutsche Programm
avatar
Puszta
Admin
Admin

Weiblich Anzahl der Beiträge : 6723
Anmeldedatum : 07.08.09
Alter : 43
Stadt : Dortmund

http://shia-schwestern.forumieren.com

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten