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Abwägen eventuellen Schadens

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Abwägen eventuellen Schadens

Beitrag von Jasmin am So Mai 09, 2010 9:54 pm


Abwägen eventuellen Schadens

Quran und Sunna unterscheiden bei unserem Gebot zwei Fälle:

Zum einen findet es gemäß folgendem Quranvers ohne Einschränkungen Anwendung:

"Und die Gläubigen Männer und Frauen sind untereinander Freunde. Sie befehlen das Gute und verwehren das Schlechte, sie verrichten das Gebet, geben die Almosensteuer und gehorchen Gott und Seinen Gesandten."
[9 : 71]

In Sure Loqman heißt es weiterhin:

"Mein Sohn, verrichte das Gebet, gebiete das Gute und verwehre das Schlechte und sei standhaft gegenüber allem, was Du erleiden mußt."
[31 : 17]

Ein anderes Mal tritt das Gebot in seiner eingeschränkten Form auf. Denn das Gebot darf dann nicht mehr ausgeführt werden, wenn eine unverhältnismäßige Gefahr für das Leben, die Gesundheit oder Wurde des Gebietenden entstehen wurde. Doch soll der Muslim immer den eventuellen Schaden mit der Wahl der Methode abwagen. Hierzu lesen wir im Quran:

"Er hat euch erwählt und in der Religion nichts Schweres auferlegt."
[22 : 78]

"Gott will es euch leicht und nicht schwer machen!"
[2 : 185]

Ferner sagte Imam Djafar as-Sadiq dazu:

"Gutes gebieten und Schlechtes verwehren sind zwei Gebote, die für denjenigen Pflicht werden, der in der Lage ist, sie zu erfüllen und der deswegen keine Furcht um sich oder um seine Familie zu haben braucht."

Während der Imam dies über die eingeschränkte Form des Gebotes aussagt, erwähnt er ebenso den uneingeschränkten Fall:

"Am Ende der Zeiten wird es Leute geben, die dann, wenn sie oberflächlich betrachtet etwas Gutes begehen, nur von anderen gesehen und gelobt werden wollen. Diese Leute werden es nicht für ihre Pflicht ansehen, Gutes zu gebieten und Schlechtes zu verwehren. Sie werden vielmehr erst dann dieses Gebot befolgen, wenn sie sicher sind, dass ihnen dadurch kein Schaden entsteht. Dafür werden sie immer die passenden Ausreden und Entschuldigungen suchen."

Auch in zahlreichen anderen Überlieferungen und Quranversen stellen wir fest, dass das besagte Gebot in zwei Formen vorkommt:

Einmal ist die Erfüllung des Gebotes eine Pflicht, der selbst dann nachzukommen ist, wenn dies mit Schwierigkeiten verbunden ist. Solche Unannehmlichkeiten werden dann als erforderliche Opfer um der Sache Gottes willen betrachtet.

Ein anderes Mal kann man dieses Gebot unterlassen, ja ist sogar dazu verpflichtet, wenn der zu erwartende Schaden nicht in Relation zu dem steht, was geboten oder verwehrt werden soll. Wenn das Unterlassen von Gutem oder das Begehen von Schlechtem nur auf nebensachlichen Dingen beruht, ist es aus islamischer Sicht nicht gestattet, dafür große Opfer zu geben. Wenn jedoch gesellschaftlich wichtige Fragen betroffen sind, darf nicht vor persönlichen Opfern zurück geschreckt werden. Je wichtiger die Angelegenheit, desto größer sollte auch hier die Bereitschaft sein, Opfer zu geben.

Die höchste Stufe des Gebotes Gutes gebieten und Schlechtes verwehren ist der Dschihad, d.h. "die Anstrengung auf dem Wege Gottes".

Ein leuchtendes Beispiel absoluter Opferbereitschaft haben wir in Imam Hussein, Enkelsohn unseres Propheten. Als dieser in schicksalhafter Stunde in Richtung Kerbala loszieht, sagt er:

"... Ich bin nur aufgebrochen, um die Wurzeln das Unheils in der Gemeinschaft zu beseitigen und um Gutes zu gebieten und Schlechtes zu verwehren!"


Hier sehen wir, welch eine große Bedeutung dieses Gebot haben kann. Es kann so weit gehen, dass jemand durch die Befolgung dieses Prinzips seine Familie, seine Freunde und sich selbst opfert! Von unserem Propheten wird hierzu folgendes überliefert:

"Wenn Neuerungen, d.h. unislamische Verhaltensweisen in meiner Gemeinschaft aufkommen, muss der Gelehrte aufgrund seines Wissens dagegen einschreiten. Wenn er dies nicht tut, dann wird Gott sich über ihn erzürnen!"

Leider haben manche Muslime unter diesen "Neuerungen" (arabisch "Bid'a") nur solche begriffen, die mit religiösen Riten und sakralen Dingen zusammen hingen. Diese "die reine Lehre entstellenden Neuerungen" haben jedoch viele unterschiedliche Erscheinungsformen und heute finden sich in vielen Bereichen derartige Neuerungen:

Oder ist die Trennung das Gebets, das Fastens und der Pilgerfahrt von ihren eigentlichen Grundaussagen keine Neuerung? Ist die Abhängigkeit sogenannter islamischer Regierungen von fremden, islamfeindlichen Mächten keine Neuerung? Oder ist schließlich die direkte oder indirekte Anerkennung das zionistischen Besatzerregimes durch "islamische" Institutionen und Regierungen keine Neuerung?

Wir Muslime haben bisher leider nur einen kleinen Teil das Islam als den eigentlichen Islam begriffen und - dabei viele grundlegende Aspekte vernachlässigt. Bedauerlicherweise haben manche Muslime darüber hinaus ihre passive Haltung gegenüber den wichtigen Fragen des Islam sogar mit einem angeblich quranischen Grundsatz begründet. So nehmen sie den Quranvers "... und stürzt euch nicht ins Verderben!" als Rechtfertigung für ihre Passivität! Sie glauben, dass damit ausgesagt wird, dass sich ein Muslim niemals in eine Gefahr begeben sollte, so dass er einen Schaden davontrage oder gar getötet werden konnte!

Doch sollte man um der Vollständigkeit halber diesen Vers von Anfang an zitieren. Es heißt nämlich:

"Spendet auf dem Wege Gottes und stürzt euch nicht ins Verderben!"
[2 : 195]

Man erkennt sofort, dass mit dem Vers etwas ganz anderes gemeint ist: die Aussage, sich nicht ins Verderben zu stürzen steht eindeutig im Zusammenhang mit dem Spenden auf dem Wege Gottes. Der Vers will sagen, dass jemand, der nicht bereit ist, etwas für Gott zu geben, sich ins Verderben stürzt! Denjenigen, die diesen Vers als Rechtfertigung verstehen, keine Opfer auf sich nehmen zu müssen, geht es wie jenen, die den Quranvers lesen: "Ihr Gläubigen, nähert euch nicht dem Gebet" - jedoch den Zusatz "während ihr betrunken seid!" unerwähnt lassen!

Dasselbe träfe für diejenigen zu, die den Quranvers "Wehe den Betenden ..." nicht wie folgt vervollständigen wurden "... die nicht auf ihr Gebet achten und nur von den Leuten gesehen werden wollen und anderen auch die geringste Hilfe verweigern!"
[Sure 107]

Bei wichtigen gesellschaftlichen Fragen, wenn beispielsweise die islamischen Werte bedroht sind, islamische Gebiete von fremden Machten besetzt sind und die Muslime unter der Herrschaft unterdruckerischer Regime leiden, usw. verlangt der Islam Opfer von den Gläubigen bei der Erfüllung des Gebotes Gutes gebieten und Schlechtes verwehren.

Jasmin
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