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    Die Vorzüge des gesegneten Monats Ramadan

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    Die Vorzüge des gesegneten Monats Ramadan

    Beitrag von Puszta am Fr Aug 05, 2011 5:33 pm



    Die Vorzüge des gesegneten Monats Ramadan

    Redner: Imam und Leiter des Islamischen Zentrums Hamburg

    Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen.

    Aller Lobpreis gebührt Gott, dem Erhabenen, dem Herrn aller Welten. Wir danken Ihm für Seine Gnade und Seine Gaben und bitten Ihn um Hilfe und Rechtleitung in allem, was wir tun, und hoffen, dass Er uns in Seine Gunst aufnimmt. Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten. O Diener Gottes, ich rate mir selbst und Ihnen allen zur Ehrfurcht vor Gott und zum Gehorsam gegenüber Seinen Geboten.

    Durch die Gnade Gottes genießen wir nun den ersten Freitag des heiligen Monats Ramadan. Wir beten zu Gott, dass Er uns den Erfolg bescheren möge, den spirituellen und geistlichen Segen dieses Monats wahrzunehmen.

    Manche sind der Überzeugung, dass der Begriff „Ramadan“ eine Ableitung von „ramd“ ist, was „Glühen von Gestein aufgrund starker Hitze“ bedeutet. Da den Muslimen das Fasten auch bei großer Hitze Fasten vorgeschrieben wurde, nannte man diesen Monat „Ramadan“. Es gibt auch die Meinung, dass dieser Monat „Ramadan“ genannt wurde, weil er die Sünden und sogar die menschliche Seele selbst verbrennt und den Menschen dadurch läutert, damit Dinge wie Selbstsucht und Eitelkeit ihn nicht weiter verblenden. Wiederum andere halten „Ramadan“ für ein Derivat von „ramid“, womit ein Sommergewitter bezeichnet wird, das die große Hitze des Sommers mindert; dieser Monat soll demnach „Ramadan“ heißen, weil er den menschlichen Körper von Sünde und Unreinheiten reinigt.[i]

    Eine weitere Meinung besagt, dass dieser Monat von einem gänzlich anderen arabischen Begriff kommt, der beschreibt, wie man eine Speerspitze zwischen zwei Steinen schärft bzw. verfeinert, indem darauf hämmert. Die damit verbundene Interpretation des Monats Ramadan ist, dass der Mensch sich zwischen Gehorsam und Gottesdienst stellt, damit seine Seele verfeinert und für den Gottesdienst vorbereitet wird. Im Hinblick auf den Ursprung dieses Namens gehen die Meinungen ebenfalls auseinander; manche sind der Meinung, dass dieser Monat seinen Namen dem Islam verdankt, während andere meinen, diesen Namen habe es schon zu Zeiten des vorislamischen Heidentums gegeben.[ii]

    „Ramadan“ ist einer der Namen Gottes, den man nur mit großem Respekt aussprechen darf. Von Imam Ali (a.s.) wurde überliefert, dass er davon abriet, diesen Namen ohne weiteres auszusprechen, und ihn stattdessen immer in Verbindung mit dem besagten Monat zu erwähnen. In der Scha’bania-Ansprache des edlen Propheten (s.a.s.) wurde gesagt: „O ihr Menschen! Der Monat Gottes kommt zu euch.“[iii] In manchen Überlieferungen heißt es, dass der Monat Ramadan der erste Monat des Jahres ist, wie z. B. in dieser von Imam Reza (a.s.): „Das Jahr beginnt mit dem Ramadan,[iv] verbringt man diesen in Gesundheit, wird man sich das restliche Jahr seiner Gesundheit erfreuen.[v]“

    Dieser Monat ist so großartig, weil alle Menschen die Gäste Gottes sind. Zwar sind alle Menschen - gleich ob gläubig oder nicht - stets die Gäste der göttlichen Gnade und genießen Seine Gaben, doch im Monat Ramadan geht es um die besondere, göttliche Gnade den Fastenden gegenüber. Den Überlieferungen zufolge hat dieses Festmahl mehrere Merkmale, von denen einige nun erwähnt werden:

    · Die Tore des Paradieses öffnen sich, wenn der Ramadan beginnt, und schließen sich nicht, bevor er vorüber ist.[vi]

    · Die Tore der Hölle bleiben den ganzen Ramadan über verschlossen.[vii]

    · Die Teufel werden an Ketten gelegt, damit sie die Fastenden nicht verderben können.[viii]

    · Der Monat Ramadan hat das göttliche Erbarmen zu Beginn, die Vergebung der Sünde in der Mitte und die Rettung vor dem Höllenfeuer zum Schluss.[ix]

    Zu Beginn werden wir also zum göttlichen Festmahl eingeladen, danach werden uns unsere Sünden vergeben, bevor uns die Rettung vor dem Höllenfeuer gewährt wird. Eine sehr wichtige Nacht in diesem Monat ist die Nacht der Bestimmung (laylatu-l-qadr). Sie ist mehr wert als tausend Monate, und Gottesdienste, die in dieser Nacht verrichtet werden, sind ausschlaggebend für das Schicksal eines Jahres eines Gottesdieners.[x]

    Es ist wichtig, den Segen des Fastens zu erkennen. Man sollte seinen Alltag so planen, dass man aus diesem Monat den meisten Nutzen ziehen kann. Unsere Aktivitäten in diesem Monat sollten mit den höheren Zielen der menschlichen Schöpfung vereinbar sein. Während wir uns für unser alltägliches Leben bemühen, sollten wir mehr Wissen und Kenntnis erstreben und unsere Zeit mit Bittgebeten verbringen. Folgendes Programm kann dazu beitragen, dass man diesen Monat besser nützen kann: Mehrmals am Tag im Heiligen Qur’an zu lesen, die Bittgebete im Laufe des Tages zu lesen, beim Gottesgedenken immer im Zustand der rituellen Reinheit zu sein, sich vor dem Schlafen gehen rituell zu waschen, die Nächte nicht ganz zu verschlafen und auch zu versuchen, Gesellschaften zu besuchen, in denen religiöse Anweisungen besprochen werden usw., war die Art der Weisen und Gelehrten.

    Abschließend möchten wir uns mit den Wirkungen des Fastens befassen. In einer göttlichen Überlieferung heißt es: „Das Fasten ist für Mich, und Ich belohne den fastenden Menschen – Ich bin die Belohnung des fastenden Menschen.“ Diese Pflicht, die uns von Gott gegeben wurde, hat viele Wirkungen. Fasten ist nicht nur gesund für den Körper, sondern läutert auch die Seele und verfeinert den Geist. Die wichtigste Wirkung des Fastens ist, dass die Seele durch Gehorsam Gott gegenüber gereinigt und dafür gerüstet wird, das Göttliche in seiner Ausführlichkeit wahrzunehmen. Auch die Willenskraft wird durch das Fasten gestärkt, denn der Fastende hält sich einen ganzen Monat lang sehr genau an die göttlichen Anweisungen und wiederholt sie an jedem Tag. Er gewöhnt seine Seele an gute Taten und eignet sich die Willenskraft an, die er später benötigen wird, um für sein Leben ausschlaggebende Entscheidungen durchzusetzen. Durch das Fasten bringt man seine Instinkte unter Kontrolle. Während man fastet, verzichtet man auf Essen und Trinken, obwohl man hungert und dürstet. Er verzichtet auf den materiellen Genuss, um zu zeigen, dass er nicht wie die Tiere seinen niederen Instinkten ausgeliefert ist und sich kontrollieren kann. Er kann verschiedenen Versuchungen widerstehen, wodurch er seinen Instinkt kontrolliert und ihn mäßigt. Durch das Fasten erhebt sich der Mensch über die Tierwelt und steigt in die Engelswelt empor. Er bereitet sich dadurch auf das Erlernen der göttlichen Lehre vor, denn die Frömmigkeit, die er während des Fastens übt, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen hierfür.

    Der gesellschaftliche Aspekt des Fastens sollte auch nicht außer Acht gelassen werden. Fasten ist ein Zeichen der Nächstenliebe und der Opferbereitschaft. Der Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen und ein vollkommener Mensch ist jemand, der sich in allen Aspekten steigert. Durch das Fasten steigert sich der Mensch auch in sozialer Hinsicht, weil er daran erinnert wird, dass er gleich viel Wert ist wie all seine Mitmenschen. Ein Gläubiger denkt dabei mehr an die Bedürftigen und sucht nach Auswegen, um der Armut ein Ende zu setzen. Würden alle wohlhabenden Menschen dieser Welt ihre Pflicht tun, würde es kaum einen Hungrigen auf der Welt geben.

    Die Menschen sind einander wie Glieder

    Sie entspringen in ihrer Schöpfung demselben Ursprung.

    Wenn ein Glied Schmerz empfindet

    Können die anderen Glieder nicht ruhig bleiben.

    Und der Friede und die Gnade Gottes und Seine Segnungen seien mit euch.


    Fußnoten

    [i] Suyuti, „Al-dar al-manschur“, Bd. 1, S. 183.

    [ii] Seyed Ali Alhusseini Almadani Alsaidari, „Riadhalmasakin fi sharh-i sahifa sadjadia“, Bd. 6, S. 10-11.

    [iii] Seyed Ibn Tavus, „Al-Iqbal“, Bd. 1, S. 36.

    [iv] Ebd., S. 31.

    [v] Ebd.

    [vi] „Bi½Áru-l-anwÁr“, Bd. 96, S. 344 und „MizÁnu-l-½ikma“, Bd. 5, S. 2142.

    [vii] „MizÁnu-l-½ikma“, Bd. 5, S. 2142.

    [viii] Ebd.

    [ix] Ebd.

    [x] Ebd.

    (Quelle: izhamburg.de)

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