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Sayyid Hassan Nasrallah

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Sayyid Hassan Nasrallah

Beitrag von libanonshia am Fr Aug 14, 2009 2:07 pm




Sayyid Hassan Nasrallah

- Salman Saduq al-Majlisi -

Seine Partei (Hisbollah) ist durch den Sieg gegen die israelische Armee berühmt geworden. Der Rückzug der IDF im Mai 2000 und der Gefangenenaustausch mit Israel (Übergabe unter anderem am Kölner Flughafen) weckte die Aufmerksamkeit der Menschen in Deutschland. Nach dem Terroranschlag an den libanesischen Politiker Rafik al-Hariri, warnten die Medien vor einem neuen Bürgerkrieg. Wochenlang demonstrierten mehrere Tausend Libanesen für den Abzug syrischer Truppen. Doch schon bald darauf kam die Gegenreaktion.


Über eine Million Menschen folgten dem Aufruf des charismatisch wirkenden Generalsekretärs der Hizbollah, Sayyid Hassan Nasrallah. Er hielt eine packende Rede vor der riesigen Menschenmenge und machte in den Medien große Schlagzeilen. Gegen die ausländische Einmischung richtete sich seine Rede. Doch wer ist dieser Mann, dessen Aufruf nicht nur Muslime, sondern auch Christen und Drusen auf die Straßen trieb? Islamische Halbmonde und christliche Kreuze sah man vereint auf den Flaggen der Demonstranten. Wer ist dieser Mann, der die Menschen unterschiedlicher Anschauungen auf dem "Place de Martyr" zusammenbringen konnte?


Hassan Nasrallah lebt gefährlich. Der israelische Staat hatte bereits seinen Vorgänger Sayyid Abbas al-Musawi mit Raketen getötet. Heute steht sein eigener Name auf der Abschussliste der Israelis. Sein Sohn, Hadi Nasrallah, starb im Kampf gegen die israelischen Besatzer des Süd-Libanons. Doch Sayyid Hassan Nasrallah ist nicht traurig darüber, sondern sehr stolz. Er wollte damals, genauso wie heute, kein Mitleid hören.



Sein Vater Abdul Karim war ein einfacher Gemüsehändler. Durch sparen, gelang es ihm ein kleines Lebensmittelgeschäft zu kaufen. Hassan Nasrallah besuchte oft den Laden seines Vaters und jedes Mal sah er das Bild von Imam Mousa al-Sadr an der Wand hängen. Er liebte dieses Bild. Es brachte ihm zum träumen. Eines Tages wollte er genauso sein wie der Mann auf dem Bild. Hassan war nicht wie die anderen Jungen, die Fußball spielten oder zum Strand gingen. Er besuchte regelmäßig die Moscheen in seiner Umgebung. Obwohl er nicht aus einer sehr religiösen Familie stammte, interessierte sich Hassan sehr für den Islam. Beten und Fasten reichten ihm nicht aus. Er wollte ein Gelehrter werden, wie sein Vorbild, Mousa al-Sadr.



Mit 9 Jahren ging er zum alten Märtyrer-Platz (bekannt als Stadtzentrum von Beirut), um Bücher zu kaufen. Hassan las alles und was er nicht verstand, legte er beiseite, um es später einmal zu studieren. Er erhielt seine Grundschulbildung in der Najah-Schule. Danach besuchte er die öffentliche Schule in Sin el-Feel. Als der libanesische Bürgerkrieg 1975 begann, trat Hassan Nasrallah in die Amal-Bewegung ein. Damals war er erst 15 Jahre alt und durch sein Bekenntnis zur Amal fiel er auf. In der Stadt Bazouriya bildeten nämlich Sozialisten und Marxisten die Mehrheit. Auch sein jüngerer Bruder Hussein wurde bald Mitglied der Amal-Bewegung. Hassan Nasrallah beschloss mit 16 Jahren nach Nadjaf zu gehen, um islamische Wissenschaften zu studieren. Als er in Nadjaf ankam, besaß er kein Geld mehr. Doch er vertraute auf Allah und lebte ein bescheidenes Leben. Sein Essen bestand aus Brot und Wasser. In Nadjaf traf Hassan den späteren Führer der Hizbollah, Sayyid Abbas al-Musawi (Nasrallahs Vorgänger). Sie verstanden sich sehr gut und wurden große Freunde. Hassan Nasrallah sagte über ihn: „Er war ein Freund, Bruder, Lehrer und Gefährte.“ Er verlor seinen treuen Freund 16 Jahre später, durch einen israelischen Angriff. 1978 beendete Hassan Nasrallah erfolgreich die erste Stufe seines Studiums. Zu dieser Zeit startete der Irak eine große Aktion gegen ausländische Studenten. Der irakische Staat warf vielen Studenten vor, für den syrischen Geheimdienst zu arbeiten. Sayyid Abbas al-Musawi wurde von den irakischen Behörden gesucht, doch er war bereits wieder im Libanon. Hassan Nasrallah konnte sein Studium in Nadjaf nicht abschließen und floh ebenfalls zurück in seine Heimat.


1982 setzte er sich wieder intensiv für die Amal-Bewegung ein und genau in diesem Jahr begann der israelische Feldzug gegen den Libanon. Das Leben von Hassan Nasrallah und seinen Freunden sollte sich fortan sehr verändern. 1978 flog der charismatische Führer der Amal-Bewegung Mousa as-Sadr nach Libyen, um an einem Treffen mit Präsident Gaddafi teilzunehmen. Mousa as-Sadr wurde nach seiner Abreise aus dem Libanon nie wieder gesehen. Bis heute ist unklar was mit ihm geschah. Sein Nachfolger wurde der säkular eingestellte Rechtsanwalt Nabih Berri. Die laizistische Ausrichtung der Amal unter Nabih Berri, führte zur Spaltung der Partei.


Hussein Musawi gründete die Islamische Amal. Diese Partei bestand vorwiegend aus sehr frommen Schiiten, die ehemalige Amal-Mitglieder waren. Kurze Zeit später verbündete man sich mit einigen kleineren Gruppierungen zur Hizbollah (Partei Gottes). Im Gegensatz zu seinem Bruder Hussein, trat Hassan Nasrallah aus der Amal aus und wurde Mitglied der Hizbollah. Bei der Partei Gottes wurde er für seine Arbeit sehr geschätzt und man ernannte ihn zum Provinzstatthalter der Bekaa-Ebene.


Nach 7 Jahren ging er 1989 nach Qum (Theologisches Zentrum der Schiiten im Iran), um sein religiöses Studium fortzuführen. Als es zu größeren Auseinandersetzungen zwischen der Hizbollah und der Amal-Bewegung kam, kehrte Hassan Nasrallah zurück. Er musste sein religiöses Studium unterbrechen und wurde 1992 nach dem Tod seines Freundes Abbas al-Musawi, zum Generalsekretär der Hizbollah gewählt. In der Partei sagte man stets: „Hassan und Abbas waren zwei Seiten einer Münze. Sie waren im Grunde dasselbe.“ Sayyid Hassan Nasrallah war der jüngste Kandidat für das Amt des Generalsekretärs. Als er zum ersten Mal gewählt wurde, lehnte er die große Verantwortung ab. Erst beim zweiten Wahlgang, war er bereit diese große Aufgabe als junger Mann zu übernehmen. Die Parteimitglieder bestanden darauf, dass niemand anderes außer Hassan Nasrallah Generalsekretär werden durfte.



Heute ist Sayyid Hassan Nasrallah verheiratet mit Fatima Yassin. Jetzt haben sie nur noch vier Kinder, nachdem ihr ältester Sohn Hadi im Alter von 18 Jahren, in einem Feuergefecht von den israelischen Besatzern getötet wurde. Ihre Kinder heißen: Muhammad al Jawad, Zeinab, Muhammad Ali und Muhammad Mahdi. Wenn Hassan Nasrallah nach Hause kommt, dann ist er nur noch Ehemann und Vater. Seine große politische Verantwortung lässt er für kurze Zeit hinter sich. Er liest sehr viele Bücher, besonders die Memoiren berühmter Personen. Er las die Bücher von Ariel Scharon und Benjamin Netanyahu, um sich ein besseres Bild von seinen Feinden machen zu können. Die Hizbollah betrachtet er nicht nur als eine erfolgreiche Widerstandsbewegung, die die israelische Armee aus dem Süd-Libanon verjagt hat. (Im Mai 2000 musste sich die IDF, nach 22 jähriger Besatzung des Süd-Libanons, geschlagen zurückziehen.) Die Partei Gottes ist auch eine politische Partei, die sich um die Angelegenheiten der Menschen kümmert und ihre Interessen im Parlament durchsetzt. Die Errichtung eines islamischen Staates betrachtet Sayyid Hassan Nasrallah sehr realistisch. Erst wenn die Mehrheit der Bevölkerung, die sich aus verschiedenen Konfessionen zusammensetzt, einen islamischen Staat fordert, sei seine Partei bereit dieses Ziel mithilfe der libanesischen Gesellschaft umzusetzen. Die Hizbollah sei auch keine rein schiitische, sondern vielmehr eine libanesische Partei.


Heute vermisst Sayyid Hassan Nasrallah seinen ältesten Sohn Hadi. Früher hätte er sein Bild nur zu Hause gesehen, doch jetzt sieht er ihn überall in den Häusern der Libanesen. Er ist nicht traurig über den Verlust seines Sohnes. Hassan Nasrallah hofft seinen Sohn im Jenseits zu treffen. Am liebsten wäre er wieder ein Student und würde sein religiöses Studium beenden, doch seitdem man ihm zum Generalsekretär gewählt hat, trägt er die Verantwortung für viele Menschen.

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Re: Sayyid Hassan Nasrallah

Beitrag von Salime am Fr Aug 14, 2009 2:09 pm



Ein wirklich Charismatischer Mann. Ein Mann dem jeder Vertraut und dem jeder Folgen will.

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