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Das Heil und die Erlösung liegen in der Rückkehr zu Gott

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Das Heil und die Erlösung liegen in der Rückkehr zu Gott

Beitrag von mahdieh sadat am Do Aug 13, 2009 4:31 pm




Das Heil und die Erlösung liegen in der Rückkehr zu Gott

Eine der unbestreitbaren Wahrheiten, die Gott, der Gesegnete und Allmächtige, im heiligen Quran offenbart hat, um sie in die Herzen der Gläubigen verwurzeln zu lassen, ist die, dass welches Leid, welche Drangsal, welches Elend, welche Not oder welches Problem auch immer sie befällt, dies nur die Folge ihrer falschen Handlungsweisen ist. Der heilige Quran verkündet dies so:

"Und was euch an Unglück treffen mag, es erfolgt wegen dem, was eure Hände gewirkt haben. Und vieles davon vergibt Er." (42:30)

"So ereilten sie die bösen Folgen ihres Tuns, und das, was sie zu verhöhnen pflegten, umschloss sie von allen Seiten." (16:34)

"Was dich an Gutem trifft, kommt von Allah, und was dich an Schlimmem trifft, kommt von dir selbst." (4:79)

Bei einer Gelegenheit machte Gott der Allmächtige die Gefährten des heiligen Propheten direkt darauf aufmerksam, dass der Grund für ihre Niederlage bei ihrem Zusammenstoß mit den ungläubigen Quraysch in der Schlacht von Uhud ihr Mangel an Selbstdisziplin war. Das war der wahre Grund für ihre Niederlage - es gab keinen anderen. So sagt es der heilige Quran:

"Wahrlich, diejenigen von euch, welche am Tage des Zusammenstoßes der beiden Scharen den Rücken kehrten - nur Satan war die Ursache für ihr Fehlverhalten, wegen etwas Bösem, was sie getan." (3:155)

Inzwischen hat uns Gott der Allmächtige den Ausweg gezeigt und uns den Weg gewiesen, wie solche Leiden zu vermeiden sind. Dieser Ausweg ist unsere Rückkehr zu Ihm - Ihn anzuflehen, Ihn zu ersuchen und unsere Herzen von jeglichem Groll, jeder Boshaftigkeit und solchen Lastern wie Selbstdünkel, Hass und Egoismus zu reinigen. Dies erläutert der Allmächtige im heiligen Quran:

"Hätten aber die Bewohner der Städte geglaubt und wären sie gottesfürchtig gewesen, so hätten Wir ihnen ganz gewiss die Segnungen von Himmel und Erde eröffnet. Doch sie leugneten die Wahrheit; also erfassten Wir sie um dessentwillen, was sie begangen hatten. Waren sich die Bewohner der Städte denn sicher, dass Unsere Strafe nicht zur Nachtzeit über sie kommt, während sie noch schliefen? Oder waren die Bewohner der Städte sonst sicher vor ihrem Kommen mitten im hellsten Tageslicht, während sie sorglos herumalberten? Waren sie da etwa sicher vor dem Plane Allahs? Aber niemand kann sich vor dem Plane Allahs sicher fühlen, außer denen, die dem Untergang geweiht sind. Ist das nicht für jene, die die Erde von ihren (früheren) Bewohnern geerbt haben, ausreichende Rechtweisung, dass Wir sie auch, wenn Wir wollten, für ihre Sünden bestrafen können und ihre (zugleich) ihre Herzen versiegeln könnten, so dass sie nicht (einmal mehr [diese Warnung]) hören könnten?" (7:96-100)

Hinsichtlich der muslimischen Gemeinschaft trifft sie der Zorn Gottes, des Allmächtigen, nicht in Form von Entwurzelung und Ausrottung, was den anderen Nationen vor ihnen zugefügt wurde, weil der Allmächtige diese Gemeinschaft vor solch einer Strafe aus dem Segen heraus bewahrt hat, den Er dem heiligen Propheten gewährt hatte. Trotzdem ist auch diese Gemeinschaft nicht von anderen Bestrafungsweisen und Züchtigungen ausgenommen, wenn ihre Mitglieder unrechtmäßig handeln, wie man an Ernteeinbußen, dem anhaltenden Aufruhr und fortwährenden Kriegshandlungen sieht, die sie sich gegenseitig antun, wobei sie von den anderen auch noch darin unterstützt werden. All diesem Unheil (w. Bestrafungen) sieht sich diese Gemeinschaft [im Irak ja tagtäglich] ausgesetzt - und deshalb flehen wir um den Schutz des Allmächtigen vor jeglicher Bestrafung, denn der Allmächtige hat im heiligen Quran gesagt:

"... und wer Allah fürchtet, dem verschafft Er immer einen Ausweg und versorgt ihn aus Quellen, die er sich nicht vorstellen kann..." (65:2-3)

Und der Allmächtige lässt auch jene nicht unerwähnt, die in ihrem ignoranten Irrtume bleiben (w. herumzappeln) und vom Pfad der Wahrheit abkommen:

"Sprich: ‚Ich mahne euch nur eines an: dass ihr zu Allah tretet - zu zweien oder einzeln. Dann werdet euch darüber klar (geht in euch)..." (34:46)

Das bedeutet, dass ihr eure Aufmerksamkeit auf euch selbst lenken solltet und zu Gott, dem Gesegneten und Erhabenen, einzeln oder in Gruppen, zurückkehrt.. Dazu sollte man inbrünstig zu Ihm beten und Ihn um Seine Hilfe bitten. Dennoch sollten solche inbrünstigen Gebete nicht nur Notfällen vorbehalten sein, wenn man sich in auswegloser Lage wiederfindet, wo es niemanden gibt außer dem Allmächtigen - der Mensch soll Gottes in allen Umständen gedenken, um Seine Hilfe bitten und Ihn um Erfolg, um die Standhaftigkeit im Glauben, um Mehrung der guten Taten und um jegliche Unterstützung anflehen. Schaut, wie der Allmächtige über den Zustand jener spricht, die sich nur dann an Ihn wenden, wenn sie von einer Prüfung oder einem Elend heimgesucht werden, wie etwa bei einem Seeunglück:

"Und wenn sie ein Schiff besteigen, dann rufen sie Allah an - aus reinstem Glauben heraus, und nur Ihn. Bringt Er sie dann aber heil ans Land, siehe, dann gilt ein Teil ihrer Anbetung anderen." (29:65)

Natürlich spricht der Allmächtige in diesem Vers nicht den offenkundigen Götzendienst oder gleichwertiges an, denn Er hat ja darauf hingewiesen, dass sie Ihn aufrichtig angerufen; nein, es ist der verborgene Götzendienst gemeint, der für die Abkehr von Gott steht, für die Hinwendung zu anderem als Ihn!

Gott der Allmächtige prägt ein anderes Gleichnis mit den Zeitgenossen des Propheten Jonahs (a), die von einer so kurz bevorstehenden göttlichen Züchtigung bedroht waren, dass ihr Prophet unzweifelhaft davon überzeugt war, dass sie bestraft würden und sie keine einzige Möglichkeit mehr hätten, davon befreit zu werden. Deshalb verließ er die Stadt. Als sie sich jedoch wieder Gott dem Allmächtigen zuwandten und Ihn gruppenweise um Hilfe anflehten und Ihn baten, die Strafe von ihnen zu nehmen, erhörte sie Gott und erlöste sie. So heißt es im heiligen Quran

„Gab es denn kein anderes verwarntes Volk außer dem Volke Jonas`, das glaubte, so dass ihnen ihr Glaube genutzt hätte? Als sie (Gottes) gewiss waren, nahmen Wir von ihnen die schändliche Strafe des Diesseits hinfort und ließen sie ihr Leben (noch) eine bestimmte Zeit lang genießen." (10:98)

Nun gilt aber unabänderlich, dass diese Verbindung zu Gott dem Allmächtigen nicht anders zur Vollendung gelangt oder erfolgreich aufleben wird, außer durch Aufrechterhaltung/Beachtung der göttlicherseits vorgeschriebenen Loyalität (wilayah) gegenüber den Ahlul-Bayt (der makellosen Familie des heiligen Gesandten Gottes), die Er zu Mitteln der Rechtleitung (wie zum Mittel Seines Erhörens der Gebete) bestimmt hat, was sich (auch) dadurch zeigt, dass man sie sich ins Bewusstsein ruft, ihretwegen Gedenkveranstaltungen abhält und den bestehenden (eigentlich: gegenwärtigen; nicht: erhebenden) Imam (den erwarteten Mahdi) um Fürsprache bittet. Dies zeigt uns der heilige Quran:

„Und dem, der sich jedoch von Meiner Ermahnung abkehrt, wird ein Leben in Drangsal beschieden sein, und zur Versammlung am Tag der Auferstehung wird er blind gebracht werden." (20:124)
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Re: Das Heil und die Erlösung liegen in der Rückkehr zu Gott

Beitrag von mahdieh sadat am Do Aug 13, 2009 4:32 pm



Nach den von den heiligen Imamen überlieferten Aussagen steht ‘Gottesgedenken' (bzw. Ermahnung Gottes) (im Quran an dieser Stelle) für die von Gott vorgeschriebene Loyalität gegenüber Ahlul-Bayt; weswegen derjenige, der sich nicht an sie hält, ein mühevolles Leben in Drangsal führen wird und das ist immer ein elendiges Leben ohne spirituelle Versorgung.

So hat uns Imam Al Hadi (10), der Friede sei mit ihm, gesagt, dass wann immer uns die Wechselfälle des Schicksals ergreifen, wir uns mit dem Bittgebete an Allah den Allmächtigen wenden sollen, welches mit folgender Aussage beginnt:

Bei Ihm, durch Den die Verhaftung mit den Verabscheuten aufgelöst wird (w. die Knoten der Verabscheuten gelöst werden)!

Dieses Dua, auch bekannt als Du‘a' Al-Amn (Bittgebet um Sicherheit) ist eine Anrufung Gottes aus den überlieferten Bittgebeten (Sahifah al-Sajjadiyyah) von Imam Ali ibn al-Hussein al-Sajjad (4), auch zu finden in unserer berühmten Gebetssammlung Mafatih Al-Jinan. So lehrt uns Allah der Allmächtige - und so erhalten wir von den heiligen Imamen von den Ahlul-Bayt die spirituelle Erziehung. Wohin haben uns diese Lehren und die Erziehung gebracht, die dazu gedacht sind, uns Fortschritt zu ermöglichen und uns zur Glückseligkeit führen sollen?

Ich möchte dabei gar nicht den erlangten Grad an Glaubensstärke in Abrede stellen, der bei der gegenwärtigen Generation deutlich zu sehen ist, was unsere Feinde auf Grund dieser göttlichen Gnade verblüfft und ihre verderblichen Anschläge gegen uns fehlgehen ließ. Ich muss aber ehrlicherweise feststellen, dass dieser hohe Grad an Glaubensgewissheit in den meisten Fällen unglücklicherweise nicht mehr als emotionale Glut und überschwängliche Glaubenswärme ist, die doch so wenig (w. überhaupt nicht) auf fundiertem Bewusstsein noch auf verinnerlichter Herzens- und Geisteserziehung beruhen. Die unausbleibliche Folge davon ist, dass dieser Überschwang solange wertlos ist, was Gott verhüten möge, bis wir ihn mit solchen Elementen verstärken, die ihn auf dem rechten Pfade halten. Denn wenn dies nicht gelingt, wie können wir dann die aktuellen Lügenkampagnen gegen die Gläubigen widerlegen (rechtfertigen), die sie fälschlicherweise solcher Dinge bezichtigen, die sie weder gesagt noch getan haben und sie nur verleumden?

Darüber hinaus scheint es zur Zeit so zu sein, dass die Mehrheit der ungebildeten Leute nichts anderes zu tun hat, als die Gelehrten und eigentlichen Autoritäten zu verunglimpfen, zu schmähen und zu kritisieren. Ich verstehe zwar nicht, wie diese Leuten dazu kamen, die Obhut (Aufsicht, Verantwortung) über die anderen zu übernehmen, aufgrund dessen sie nun die Taten der eigentlichen Autoritäten und Denker überprüfen. Kennen sie denn nicht die Aussage des heiligen Propheten (s):

“Das Heiligtum (der Schutz, die Würde) des Gläubigen ist schutzbedürftiger (in diesem Sinne unverletzbarer) als die Unversehrtheit (das Heiligtum) der Ka‘bah?"

Das bedeutet doch, dass einen Gläubigen zu entehren, seine oder ihre Würde anzugreifen und ihn oder sie zu verleumden schlimmer ist, als die Ka'bah oder die Mausoleen der heiligen Imame anzugreifen - der Friede sei auf ihnen allen - und die Scheußlichkeit solcher üblen Machenschaften steht wohl für jedermann ganz außer Zweifel.

Haben die Gläubigen jemals diese große Sünde bedacht, worin sie sich so eifrig betätigen? Leider ist ihnen gerade jetzt die ganze Tragweite dieser Sünden nicht bewusst, doch wenn ihnen ihr Zeugnis vorgehalten wird, werden sie es sicher bereuen - wenn sie zur Abrechnung in Gegenwart des All-Gerechten Herrn angehalten werden:

„(Wahrlich, du warst dessen ahnungslos gewesen;) nun haben Wir deine Bedeckung von dir entfernt und (so ist) dein Blick heute durchdringend (klarsichtig)." (50:22)

Haben sie sich jemals an der Gewalt gestört, die gegen die Heiligtümer der Gläubigen gerichtet war? Oder waren sie im Gegenteil selber an dieser furchtbaren Sünde beteiligt und haben den gleichen Becher (Hass) bis zur Neige ausgetrunken? Leider haben manche Freitagsprediger alle Grenzen überschritten und ihre Vertrauenspositionen dazu benutzt, andere zu verunglimpfen, sich an Streitereien zu beteiligen, vertrauliche Dinge offenzulegen und einige Gelehrte zu missbilligen, wo doch der heilige Imam sagt:

“O Allah, dies ist das Amt (w. die Position; Stufe) Deiner Diener und Deiner Stellvertreter.”

Auch der Pionier der islamischen Bewegung im Irak, unser Märtyrer Sayyid Muhammad Baqir Al Sadr, beklagte diesen Mangel in der Erziehung derjenigen, die im Islam öffentlich auftreten (bzw. die auf dem Gebiet islamischer Sozialarbeit tätig sind), mit Blick auf diese Unvollkommenheit: "Wir können die anderen nur auf halbem Wege erziehen."

Diesen bekannten Ausspruch hat Märtyrer Sayyid Muhammad al-Sadr II so kommentiert: "Er hat nicht gesagt, dass wir sie bis zum Ende des Weges erziehen können, denn wenn er das gesagt hätte, dann würden diese schlimmen Folgen nie eingetreten sein. Wenn die religiösen Persönlichkeiten sich zuallererst selbst vor den anderen diszipliniert und die Punkte, die die Reinigung des Nafs ausmachen, nämlich Herzenserleuchtung, wahre Aufrichtigkeit, Willenskraft und bewusste Selbstzucht auf sich angewendet hätten, dann würden sie nie unter dem gelitten haben, worunter sie litten, und höchstwahrscheinlich hätten sie nicht all jene Widerwärtigkeiten gewärtigen müssen, die gemäß der göttlichen Vorsehung (Weisheit) über sie ausgegossen wurden. Leider bestätigte sich an ihnen folgende Aussage des heiligen Qurans:

"Und wenn ihr euch abwendet, wird Er ein anderes Volk an eure Stelle setzen, dass euch dann nicht gleichen wird (also sich nicht so verhalten wird wie ihr)." (47:38)

Jedenfalls gibt es von solchen vollkommenen, tugendhaften und hochqualifizierten Persönlichkeiten nur sehr wenige - und noch dazu viel zu wenige!

Brüder und Schwestern, möge euch Allah alle mit mehr Einsicht segnen:

Vor allem und jedem anderen müssen wir den Satan in uns selbst bekämpfen, da wir alle dafür empfänglich sind und zu leicht missbraucht werden können. Und egal, wie stark all die Teufel in menschlicher Gestalt oder in verborgener Art sein mögen, sie sind immer noch weniger mächtig als das Ego, dem größten Feinde, der durch eine prophetische Aussage wie folgt charakterisiert ist:

“Der übelste all eurer Feinde ist euer eigenes Ich, dass zwischen euren beiden Äußersten (Extremen, Gegensätzen) liegt.”

Es ist eine Tatsache, dass alle Teufel nichts anderes sind als die Ergebnisse (Früchte) dieses teuflischen inneren Selbst, ohne das - wenn wir an seiner unbedingten Disziplinierung arbeiten - keiner der anderen Teufelsarten jemals irgendeine Wirkung auf uns entfalten lassen kann! Infolgedessen hat der heilige Prophet die ernsthafteste Bemühung in Bezug auf sich selbst (oder: auf sein Selbst), die Kunst der Selbstbekämpfung bzw. Selbstbeherrschung, als den größten Dschihad bezeichnet. Schon dies lässt ganz klar werden, dass der Feind, den wir bei diesem Kampfe erblicken, der gefährlichste aller Feinde sein muss! Konsequenter Weise wurde der Kampf gegen alle anderen Feinde, egal wie tyrannisch sie sein mögen, vom heiligen Propheten - der Friede sei mit ihm und seiner Familie - als der kleinere Dschihad bezeichnet.

Somit wird unser wahrer Sieg darin bestehen, wenn wir in der Lage sind, unsere persönlichen Launen und Egoismus zu beherrschen und zu zerschmettern, jeglichen Groll, Hass, Böswilligkeit, Neigung zu jeglicher weltlicher Vergnügung, wovon die gefährlichste die Anhaftung an Macht, Bedeutung und Überlegenheit ist, die Sehnsucht nach Begeisterung, Bestätigung und Zustimmung durch die versammelten Massen, Neid, Arroganz, Eigendünkel (Einbildung), Angeberei, Überheblichkeit (Hoffart, Hochmut), Wichtigtuerei und all jene Untugenden aus unseren Herzen zu entfernen und unsere Herzen dagegen mit Liebe, Barmherzigkeit, Milde, Nachsicht, Vergebung, gegenseitiger Zuneigung, Geduld, Ruhe und solchen Tugenden reichlich aufzufüllen. Das sind die Lehren der Ahlul-Bayt, und so verläuft auch ihre Erziehung: durch unsere ganze Geschichte hindurch war es immer so, dass wann immer die Anhänger der heiligen Imame glaubten, dass nun die Zeit für sie gekommen sei, an die Macht zu kommen und es so schien, als bestünde auch gerade die beste Gelegenheit dazu - haben die Imame sie in Erstaunen versetzt und haben den anderen Weg beschritten, einen unerwarteten, den der Selbstkritik, der Selbstbeherrschung und dabei haben sie die persönliche Eignung (persönl. Taten) [der Aspiranten] vor das von den Imamen selbst gewählte Kriterium [der treuen Gefolgschaft] gestellt. Dieser Punkt erhellt unmittelbar, wenn man die Antworten von Imam al-Sadiq (6) auf jene betrachtet, die ihm ihre Unterstützung versicherten, oder die Antwort, die Imam al-Rida (8) jenen gab, die ihn auf der Reise von Medina nach Marw [wohin ihn der abbassidische Kalif Ma'mun befohlen hatte] aufsuchten.

Leider haben wir Gottes, des Allmächtigen, nicht des Geringsten gedacht, nicht einmal in Notfällen. Jetzt sind wir so von Prüfungen umgeben und unsere Feinde lauern uns auf, und dennoch, sogar in solchen Umständen habe ich nicht einen einzigen Gläubigen gefunden, der gemeinsame Gebetsveranstaltungen abgehalten hätte, die Rückkehr zu Gott einleitete, Ihn namens der heiligen Unfehlbaren beschwor und den gegenwärtigen Imam bat, uns unter seine Obhut zu nehmen. Natürlich sollen solche kollektiven Bemühungen keine anderen religiösen Verpflichtungen verletzen.

Unsere Väter haben uns doch mitgeteilt, dass sie, wann immer sie von einer Drangsal bedrückt wurden, sie sich in den Moscheen und Husseiniyyahs (Gemeindezentren, wo man des Märtyriums von Imam Hussein gedenkt) versammelten, wo sie der Unglücke gedachten, denen die Ahlul-Bayt ausgesetzt waren, und ihre Mausoleen besuchten. Deshalb haben auch die Talaba (Theologiestudenten) von Najaf den Auszug zur al-Salah-Moschee oder nach Karbala gemacht, um die Hilfe von Imam Al Mahdi (12) oder von Imam Hussein (3) zu suchen, oder sie versammelten sich in der Hauptmoschee ihrer Stadt und - beteten. Hatten sie es endlich getan, gewährte ihnen Allah der Allmächtige einen Ausweg aus der Drangsal, wie Er es mit dem Volkes des Propheten Jonas (a) gemacht hatte, oder auch beim Propheten Jonas (a) selbst, als er Ihn anrief (21:87):

“Keinen Gott gibt es außer Dir! Preis Dir! Ich war wirklich ungerecht! - So erhörten Wir ihn und befreiten ihn aus dem Kummer. So befreien Wir die Gläubigen." (21:88)

Mit Bezug auf das gleiche Ereignis sagt der heilige Quran:

"Wenn er nicht von den Lobpreisenden gewesen wäre, so müsste er verweilt haben in seinem Bauche bis zum Tage der Auferstehung." (37:143-144)

Wegen dieser Versäumnis, ja fahrlässigen Nachlässigkeit, sich an Gott zurückzuwenden bzw. sich Ihm zuzuwenden hat Imam Mahdi (a) seine Verstimmung für die ihm von seinen (angeblichen) Anhängern angetane Belästigung schon in vielen Treffen gegenüber denen deutlich gezeigt, die die Ehre dazu hatten (der Friede Gottes sei mit ihnen allen). Da gibt es jene berühmte Geschichte von Sayyid Raschtis Treffen mit Imam Mahdi (a), nachdem er sich verlaufen hatte und sich in äußerst schwierigen Umständen wiederfand, wo ihn der Imam noch mit den Worten zurechtwies: "Warum versäumst du das Ziyarate ‘Aschura' (eine an den Imam Hussein gerichtete Anrede am zehnten Muharram), die freiwilligen Gebete (nafilah) und das Ziyarah al-Jami‘ah al-Kabirah (eine umfangreiche Anrede an alle heiligen Imame während des Besuches ihrer Mausoleen)?” - woraus wir alle dann aber auch unsere spirituelle Erziehung erhalten...

Mit dieser leidenschaftlichen Rede möchte ich eindringlich darauf hinweisen, dass die einzige Lösung und der Weg der Erlösung der ist, dass wir vor Gott paarweise oder einzeln stehen, uns gegenseitige Zuneigung erweisen und uns reinen Herzens und mit züchtigem Inneren lieben. Wir müssen die Lehren der Ahl al-Bayt beherzigen und ausführen, ihren Vorbildern folgen und jede Form von Fanatismus, Intoleranz, Extremismus und Anhaftung an die weltlichen Begehrlichkeiten aufgeben.

"O mein Volk, was meint ihr dazu: Wenn ich überzeugende Zeichen erhalten habe von meinem Herrn und Er mich von Sich aus versorgt hat mit aller guten Versorgung, und ich mich gar nicht euch entgegenstellen will mit dem, was ich euch davon verboten habe, vielmehr möchte ich doch gar nichts anderes, als nur euer Bestes, soweit ich vermag und ich stütze mich (dabei auf niemanden) außer auf Allah, auf Den ich meine Zuversicht setze und zu Dem ich mich zuwende!" (11:88)

Aller Preis gebührt Allah, dem Herrn der Welten, und Sein Segen sei auf Muhammad und seiner makellosen und reinen Familie!

Muhammad al-Yaqoobi

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