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Die Qualen der Hölle Teil 2

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Die Qualen der Hölle Teil 2

Beitrag von SeInAb-Shia am Mo Apr 19, 2010 11:46 am


Das Brennholz des Höllenfeuers
und das kochende Wasser


In den Quranischen Beschreibungen hinsichtlich der Art, wie die Ungläubigen im Höllenfeuer brennen werden, stoßen wir auf einen furchterregenden Ausdruck: Ungläubige werden als "Brennholz des Höllenfeuers" bezeichnet. Ihr Brennen unterscheidet sich vom Brennen anderer Dinge in Feuer. Die Ungläubigen selbst sind der Brennstoff des Feuers:

Die (vom rechten Weg) Abweichenden sind hingegen Brennstoff der Hölle. (Sure 72:15 - al-Dschinn)

Holz, der Brennstoff von Feuer, brennt länger und intensiver als jedes andere Material. Auf dieselbe Weise werden die Ungläubigen das Holz für das Höllenfeuer sein, welches sie einst leugneten. Diese Tatsache wird in den folgenden Versen deutlich gemacht:

O ihr, die ihr glaubt! Rettet euch und euere Familien vor dem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind. Darüber sind Engel (gesetzt,) starke und gestrenge, die gegen Allahs Befehl nicht aufbegehren, sondern alles tun, was ihnen befohlen wird. (Sure 66:6 - at-Tahrim)

Siehe, die Ungläubigen - weder ihr Vermögen noch ihre Kinder helfen ihnen etwas gegen Allah; sie sind Brennstoff des Feuers. (Sure 3:10 - Al-'Imran)

Wahrlich, ihr und das, was ihr anstelle von Allah anbetet, seid Brennstoff für die Hölle. Dorthin werdet ihr alle kommen. (Sure 21:98 - al-Anbiya)
Neben der Funktion der Menschen als Brennholz gibt es in der Hölle auch wirkliches Holz, um das Feuer anzufachen. Dies ist nur eine weitere Quelle von Qual. Ungläubige, die sich in dieser Welt sehr nahe standen, beispielsweise ein Ehepaar, tragen sich gegenseitig das Holz für ihr Feuer. Abu Lahab und seine Frau sind ein Beispiel:

Zugrundegehen sollen die Hände von Abu Lahab. Und er selbst soll Zugrundegehen! Sein Gut und sein Gewinn sollen ihm nichts nützen. Er wird in einem lodernden Feuer brennen. Und seine Frau wird das Brennholz tragen. Mit einem Strick aus Palmfasern um ihren Hals. (Sure 111:1-5 - al-Masad)

Dies ist die totale Zerstörung aller Banden dieser Welt. Ungläubige, die sich in diesem Leben liebten und zusammen gegen Allah rebellierten, fachen sich gegenseitig ihr Feuer in der Hölle an. Verwandte und vertraute Freunde werden zu Feinden werden. Der Verrat wird keine Grenzen kennen.
Das Feuer, das von "lebendigem" totem Holz gefüttert wird, bringt auch das Wasser zum kochen, das die Ungläubigen verbrüht. Die Haut, dieses nur wenige Millimeter dicke lebenswichtige Organ, erstreckt sich über den gesamten menschlichen Körper und lässt den Menschen die äußere Welt durch den Tastsinn wahrnehmen. Einschließlich der Genitalien sind alle lebenswichtigen Teile des Körpers wie Gesicht, Hände, Arme, Beine -die Organe, denen man die größte Wichtigkeit zumisst- von Haut bedeckt. Die Haut kann den Menschen sowohl angenehme Gefühle spüren lassen als auch eine bedeutende Quelle von Schmerz werden. Sie ist besonders verwundbar und empfindlich gegenüber Feuer und kochenden Flüssigkeiten. Feuer versengt die Haut und kochendes Wasser verbrüht sie. Kochendes Wasser ruiniert die Haut völlig; kaum ein Stück bleibt unverletzt. Die dünne Haut schwillt erst an und entzündet sich dann, wobei sie dem Betroffenen schlimme Schmerzen spüren lässt. Keine physischen Merkmale, kein materieller Reichtum, weder Stärke, noch Ruhm, kurz: nichts macht eine Person immun gegen die Verletzungen, die kochendes Wasser dem Körper zufügt. In den Worten des Quran:

Für jene, die nach Verdienst dem Verderben preisgegeben werden, ist ein Trunk aus siedendem Wasser und schmerzliche Strafe für ihren Unglauben bestimmt. (Sure 6:70 - al-An'am)

In einem anderen Vers heißt es:

Falls er hingegen einer der Leugner ist, der Irrenden, dann wird ihm eine Bewirtung mit siedendem Wasser zuteil und Brennen im Höllenfeuer. Das fürwahr ist die sichere Wahrheit. (Sure 56:92-95 - al-Waqi'a)

Einer der Verse beschreibt diese Form von Qual folgendermaßen:

Packt ihn und schleift ihn mitten in die Flammen der Hölle. Dann gießt die Qual des siedenden Wassers über sein Haupt. Koste! Du warst doch angeblich der Mächtige, der Edle! Das ist es nun, worüber ihr in Zweifel wart! (Sure 44:47-50 - ad-Dukhan)
Daneben gibt es andere Formen von Qual, die das Feuer dem Menschen zufügt. Das Brandmarken ist eine von ihnen; die Menschen in der Hölle werden mit rotglühenden Metallen gebrandmarkt. Diese Metalle sind eigentlich die Dinge, welche die Ungläubige in dieser Welt wie Götter behandelten:

...Aber wer da Gold und Silber hortet, statt es auf Allahs Weg auszugeben: Ihnen verheiße schmerzliche Strafe an einem Tage, da das (Edelmetall) im Höllenfeuer glühend gemacht wird: Gebrandmarkt werden sollen damit ihre Stirnen, Seiten und Rücken. "Das ist es, was ihr für euch gehortet hattet; so kostet, was ihr gehortet habt!" (Sure 9:34, 35 - at-Tauba)


Weitere Formen von Qual

Entgegen der allgemeinen Annahme ist die Hölle nicht bloß ein "riesiger Backofen". Die Menschen in der Hölle werden für immer dem Feuer ausgesetzt. Dies ist wahr. Doch die Qualen in der Hölle sind nicht auf das Brennen begrenzt. Die Menschen in der Hölle werden auch von anderen physischen und psychischen Qualen ruiniert.
Verschiedene Methoden und Maßnahmen werden in dieser Welt angewandt, um jemanden zu foltern. Die Opfer von Folter enden oft als Krüppel. Manchmal sterben sie vor Schmerzen. Jene, die überleben, tragen schwere geistige Schäden davon. Doch bleibt die Tatsache, dass die Foltertechniken dieser Welt mit denen der Hölle unvergleichlich sind. Die Menschen in der Hölle werden völlig andere und weitaus schlimmere Foltern durchmachen. Im Falle einer Person, die durch einen Stromschlag getötet wird, ist sowohl die Elektrizität an sich, als auch die Verwundbarkeit des Menschen gegenüber Elektrizität von Allah erschaffen worden. Viele andere unbekannte Quellen von Schmerz und andere Schwächen des Menschen bilden zusammen einen Teil von Allahs perfektem Wissen. Dementsprechend wird Allah den Menschen in der Hölle die strengsten aller Foltern zufügen. Dies ist das Gesetz Allahs, des Al-Qahhaar (der Alles-Bezwinger).
In den Worten des Quran herrscht überall in der Hölle Elend. Es gibt keinen Ausweg vor der Qual; sie verschlingt die Menschen in der Hölle von allen Seiten. Sie können sich weder gegen die Qual wehren noch können sie sie vermeiden:

Sie wünschen, dass du die Strafe beschleunigst. Wahrlich, die Hölle wird die Ungläubigen ringsum einschließen an dem Tage, an dem die Strafe sie von allen Seiten her überwältigen wird. Dann wird Er sprechen: "Kostet (die Früchte dessen) was ihr getan habt!" (Sure 29:54, 55 - al-'Ankabut)

Es gibt weitere Quellen von Qual in der Hölle. Dies wird im Quran folgendermaßen beschrieben:

Die Hölle, der sie ausgesetzt sein werden. Wie schlimm ist sie als Lagerstätte! So wird es sein! Mögen sie es denn auskosten: Siedendes Wasser und eitrige Flüssigkeit. Und anderes von gleicher Art. (Sure 38:56-58 - Sad)

Aus diesem und anderen Versen erfahren wir, dass es verschiedene Arten von Qual in der Hölle gibt. Die offensichtlichsten, wie Feuer und Demütigung, werden im Quran betont. Doch die Menschen in der Hölle sind keinesfalls gegen andere Formen von Leid immun. Beispielsweise kann es sein, dass der Mensch neben der Folter durch Feuer und kochendes Wasser gleichzeitig von wilden Tieren angefallen, in eine Grube von Insekten, Skorpionen und Schlangen geworfen und von Mäusen gebissen wird, während er an fauligen Wunden und vielen anderen Dingen jenseits seiner Phantasie leidet.

Hitze, Dunkelheit, Rauch und Enge

Enge, heiße und schmutzige Plätze sind die verschmähtesten Aufenthaltsorte in dieser Welt. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Hitze verursachen ein Gefühl des Erstickens; das Atmen, eine grundlegende Funktion des Körpers, wird durch die hohe Luftfeuchtigkeit erschwert. Die Beeinträchtigung der Atmung führt zu starker Erschöpfung; die Brust zieht sich zusammen. Selbst Schatten stellt in sehr heißem Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit keine Erleichterung dar. Eine unsichtbare dicke Luftschicht führt zu Erstickungsgefahr. Schon die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in einer Sauna sind schwierig auszuhalten. Unfähig, intensivem Dampf auch nur zehn Minuten standzuhalten, fällt ein Mensch, der in einer Sauna eingesperrt wird, bereits nach kurzer Zeit in Ohnmacht. Ein längerer Aufenthalt bedeutet den Tod.
Diese stickige Atmosphäre durchdringt die Hölle. Der Mensch, der in dieser Welt ausgetüftelte Vorkehrungen gegen Überhitzung vornimmt, fühlt sich in der Hölle verzweifelt. Die Hölle ist heißer als jede Wüste und schmutziger und bedrückender als jeder vorstellbare Ort. Die Hitze durchdringt den menschlichen Körper; sie wird tief in den Zellen gespürt. Für Ungläubige gibt es keine Möglichkeit der Erleichterung oder Abkühlung. Im Quran wird die Situation der Menschen in der Hölle folgendermaßen beschrieben:

Und die Gefährten zur Linken - was ist mit den Gefährten zur Linken? - in Glutwind und siedendem Wasser (sind sie) und im Schatten von schwarzem Rauch, weder kühl noch angenehm. (Sure 56:41-44 - al-Waqi'a)

Wehe an jenem Tag den Leugnern! Geht hin zu dem, was ihr eine Lüge nennt! Geht hin zu dem dreifachen Schatten, der nicht beschattet und nicht vor der Flamme schützt. (Sure 77:28-31 - al-Mursalat)

In solch einer bedrückenden Atmosphäre in einer engen Stelle eingesperrt zu sein, bedeutet eine weitere schlimme Form von Qual. Diese Bestrafung wird folgendermaßen beschrieben:

Und wenn sie zusammengekettet in ihren engen Raum geworfen werden, werden sie um (ihre) Vernichtung bitten. "Fleht heute nicht nur einmal um Vernichtung, sondern fleht immer wieder um Vernichtung!" (Sure 25:13, 14 - al-Furqan)

Ein Mensch, den man auf längere Dauer in einen engen Raum einschließt, wird nach einer bestimmten Zeit verrückt. Die Isolation in einer engen Zelle ist eine der härtesten Bestrafungen für Häftlinge. Wenn jemand nach einem Unfall stundenlang in seinem Auto eingeklemmt ist oder in den Trümmern einer von einem Erdbeben zerstörten Stadt eingeschlossen ist, wird dies als eine ernste Katastrophe angesehen. Doch solche Beispiele sind unbedeutend im Vergleich zu ihren Gegenstücken in der Hölle. Entweder verliert der unter den Trümmern eingeschlossene irgendwann das Bewusstsein und stirbt, oder er wird nach einer Zeit lebendig gerettet. In beiden Fällen hält der Schmerz nur eine bestimmte Zeit an.
Dies gilt jedoch nicht für die Hölle. Es gibt kein Ende der Schmerzen in der Hölle und somit keine Hoffnung. In einer schmutzigen, stickigen, dunklen Atmosphäre voll von Rauch wird der Ungläubige, mit den Händen an seinen Nacken gefesselt, in einen engen Raum geworfen und gefoltert. Er müht sich ab, versucht zu entkommen, doch es wird ihm nie gelingen. Er kann sich nicht einmal bewegen. Schließlich bittet er in seiner Verzweiflung um die Erlaubnis, einfach verschwinden zu können, wie im Vers angegeben, und wünscht sich nichts mehr als den endgültigen Tod. Diese Bitte wird jedoch zurückgewiesen. Er wird in ein enges Loch eingesperrt und bleibt dort monatelang, jahrelang, vielleicht Jahrhunderte lang. Ein wachsendes Gefühl der Verzweiflung erfüllt sein Herz, während er tausende Male darum bettelt, erlöst zu werden und einfach zu verschwinden. Sobald er jedoch aus seinem engen Loch "erlöst" wird, erfährt er keine Rettung, sondern wird nur einem anderen Gesicht der Hölle begegnen.


Essen, Trinken und Kleidung

Die Welt ist voll von unzähligen Arten köstlichen und nahrhaften Essens. Jedes einzelne ist ein Segen von Allah. Verschiedene Arten von Fleisch, Früchten und Gemüse mit unzähligem Farben, Geschmäcken und Düften, Milchprodukte, Honig und viele andere Nährstoffe, die von Tieren und Pflanzen produziert werden, werden alle von Allah geschaffen und großzügig dem Menschen für die Zeit zur Verfügung gestellt, die er in dieser Welt verbringt. Zudem sind die menschlichen Sinne auf solch eine Weise geschaffen worden, dass sie all diese köstlichen Geschmäcke intensiv genießen können. Durch die Eingebung Allahs hat der Mensch einen natürlichen Appetit auf wohlschmeckendes frisches Essen, während er sich vor faulem und verdorbenem Essen, Eiter usw. ekelt. Auch dies ist eine Eingebung Allahs.
Segen, weit größer als die in dieser Welt, hält das Paradies bereit, und die Gläubigen werden sie für alle Ewigkeit genießen. Dies ist das große Geschenk von Allah, Dem, der Segen und Reichtum gibt. Die Menschen in der Hölle dagegen werden, in Vergeltung für ihre bösen Taten in dieser Welt, von den Segen Allahs, dem Ar-Rassaq, entfernt bleiben (Sure 42:19 - asch-Schura), und alles, was sie erfahren, bedeutet für sie reine Qual:

Eines Tages aber werden die Ungläubigen dem Feuer ausgesetzt werden: "Ihr habt euer Guthaben in euerem irdischen Leben aufgezehrt und genossen. Heute werdet ihr für eueren grundlosen Stolz auf Erden mit der Strafe der Schmach belohnt und auch dafür, dass ihr Frevler wart." (Sure 46:20 - al-Ahqaf)

Es wird keine weiteren Segen mehr für sie geben. Selbst die Befriedigung der grundlegendsten Bedürfnisse wird sich als Qual herausstellen. Ihr Essen wird von Allah als eine eigene Quelle von Leid geschaffen. Die einzigen essbaren Dinge in der Hölle sind die Früchte des bitteren Dorns und des Baumes von Zaqqum, welche weder nähren noch sättigen. Sie fügen nur Schmerzen zu, reißen Mund, Kehle und Magen auseinander und geben einen widerlichen Geschmack und Gestank ab. Im Quran finden wir Beschreibungen sowohl von den herrlichen Schönheiten des Paradieses mit seinen Köstlichkeiten als auch von dem unerträglichen Essen der Menschen in der Hölle:

Ist dies besser als Bewirtung oder der Baum (der tödlichen Frucht) al-Zaqqum? Wir machten ihn fürwahr zu einer Heimsuchung für die Missetäter. Wahrlich, er ist ein Baum, der aus dem Grund der Hölle herauswächst. Seine Frucht gleicht Satansköpfen. Sie werden tatsächlich von ihm essen und sich die Bäuche damit füllen. (Sure 37:62-66 - as-Saffat)

Keine Speise werden sie dort erhalten außer Dornenkraut, das weder nährt noch den Hunger stillt. (Sure 88:6, 7 - al-Ghadschiya)

Die Menschen in der Hölle, die sich Allah gegenüber rebellisch und undankbar verhielten, verdienen solch eine Belohnung. Als Bestrafung begegnen sie schlimmer Folter, selbst beim Essen und Trinken. In Sure al-Waqi'a, wird dies folgendermaßen beschrieben:

Früher waren sie gewiss dem Wohlstand verfallen. Und verharrten in großem Frevel und sagten: "Wenn wir gestorben und zu Staub und Knochen geworden sind, sollen wir dann etwa auferweckt werden - und auch unsere Vorväter?" Sprich: "Jawohl, sowohl die Früheren wie die Späteren werden an einem bestimmten Tage versammelt. Dann, o ihr Irrenden und ihr Leugner, sollt ihr wahrlich von dem Baume Zaqqum essen und davon die Bäuche füllen und darauf siedendes Wasser trinken - trinken wie durstkranke Kamele." (Sure 56:45-55 - al-Waqi'a)

In dieser Welt leidet man gelegentlich an schlimmen Hals- oder Bauchschmerzen. In der Hölle, vergeht jedoch kaum eine Minute, ohne dass man unter den schlimmsten solcherlei Schmerzen zu leiden hat. Das Essen, welches den Ungläubigen erlaubt wird, bringt sie zum Würgen. Wenn sie es je schaffen, es zu schlucken, schäumt es im Bauch wie "geschmolzenes Erz" (Sure 44:45 - ad-Dukhan). Es sättigt nie. So leiden die Menschen in der Hölle einen ewigen, schrecklichen Hunger.
Diese Qual wird nicht nur einmal geschehen; sie wird sich für alle Ewigkeit immer wiederholen. Die Menschen in der Hölle spüren den Hunger so intensiv, dass sie, trotz unzähligen Versuchen, nicht anders können, als die Früchte des bitteren Dorns zu essen, der sie sich vor Schmerzen krümmen lässt. Dann eilen sie zum kochenden Wasser. Doch kann dieses Wasser nie verdaut werden. Wie im Vers oben angegeben, schlürfen sie wie vor Durst wahnsinnige Kamele. Um diese Situation noch zu verschlimmern, betreten die Ungläubigen die Hölle von vornherein als Durstige. (Sure 19:86 - Maryam)
Ein anderes widerliches Getränk der Menschen in der Hölle außer dem kochenden Wasser ist Eiter. Dieses Sekret, das Produkt von Verbrennungen, das Körpersekret mit dem übelsten Gestank, ist die zweite Wahl der Ungläubigen. Eiter wird den Ungläubigen zusammen mit Blut serviert. In einem anderen Vers wird erwähnt, dass den Ungläubigen Eiter zusammen mit kochendem Wasser serviert wird, um sie den üblen Geschmack des Eiters zusammen mit der Qual des kochenden Wassers mit all ihren Sinnen wahrnehmen zu lassen.
Dass diese Getränke trotz ihrer unerträglichen Qualen, von den Ungläubigen getrunken werden, zeigt deren unvorstellbaren Durst. Sie laufen von einer Qual in die nächste. Dies wird für alle Ewigkeit so weitergehen. Aufgrund ihres unvorstellbaren Durstes krümmen sich die Menschen in der Hölle vor Leid:

Dort werden sie weder Kühlung noch Getränk genießen, außer siedendem Wasser und Jauche - eine angemessene Vergeltung! (Sure 78:24-26 - an-Naba')

Darum hat er hier heute keinen Freund und keine Nahrung außer Eiter, die nur Sünder essen. (Sure 69:35-37 - al-Haqqa)

Die Ungläubigen bemühen sich, diese Mischung zu schlucken, doch ohne Erfolg. Blut und Eiter verschaffen ihnen Erstickungsgefühle, doch sie werden nie sterben:

Vor ihm liegt die Hölle, und er soll mit ekliger Brühe getränkt werden. Er soll sie hinunterschlucken und kaum hinunterbringen. Und der Tod soll von allen Seiten über ihn kommen, ohne dass er sterben könnte; und vor ihm liegt große Pein. (Sure 14:16, 17 - Ibrahim)

In dieser verzweifelten Situation, werden die Bewohner der Hölle, mittels eines besonderen Dialogs, die Menschen im Paradies sehen. Sie sehen die wunderbaren Segen, welche die Menschen im Paradies genießen. Dies verschlimmert das Leid der Menschen in der Hölle noch zusätzlich. Sie werden die Bewohner des Paradieses um einige Gaben anflehen. Doch dies wird ein sinnloses Flehen sein.

Und die Bewohnern des Feuers werden den Bewohnern des Paradieses zurufen: "Schüttet etwas Wasser auf uns oder etwas von dem, was euch Allah bescherte!" Sie werden sprechen: "Seht, Allah hat den Ungläubigen beides verwehrt.'' (Sure 7:50 - al-A'raf)

Außer der Versorgung und Ernährung werden auch die Kleidungsstücke der Menschen in der Hölle eine besondere Qual für sie sein. Die menschliche Haut ist ein äußerst empfindliches Gewebe; das Berühren eines heißen Herdes oder eines Eisens für nur eine Sekunde verursacht bereits einen unerträglichen Schmerz. Die betroffene Person leidet tagelang, ihre Wunden entzünden sich und schwellen an. Die Hölle jedoch stellt den Ungläubigen Kleidungsstücke bereit, die heißer als geschmolzenes Eisen sind und wie eine Flamme die Haut aufs Schlimmste verbrennen:

...Aber für die Ungläubigen sind Kleider aus Feuer zurechtgeschnitten... (Sure 22:19 - al-Hadsch)

In Kleidern aus Pech. Und das Feuer wird über ihre Angesichter schlagen. (Sure 14:50 - Ibrahim)
Ihnen werde die Hölle zum Lager und zur Decke (aus Feuer). Und so belohnen Wir die Sünder. (Sure 7:41 - al-A'raf)

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