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Bismillah

Al-Fatiha / الفاتحه / Die Eröffnende

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Al-Fatiha / الفاتحه / Die Eröffnende

Beitrag von Puszta am Di Aug 11, 2009 1:25 am


Bismillah

Al-Fatiha / الفاتحه / Die Eröffnende


Die erste Sure des heiligen Koran ist die Sure, die in jedem Gebet mindestens zweimal rezitiert wird:


1. bismi-llahi-r-rahmani-r-rahim / بسم الله الرحمن الرحيم / Im Namen Gottes, des Gnädigen, des Barmherzigen

2. al-hamdu lillahi rabbi-l-alamin / الحمد لله رب العالمين / Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten

3. ar-rahmani-r-rahim / الرحمن الرحيم / Dem Gnädigen, dem Barmherzigen

4. maliki yaumi-d-din / مالك يوم الدين / Dem Herrscher am Tag des Gerichts

5. iyyaka na'budu wa 'iyyaka nasta'in / اياك نعبد واياك نستعين / Dir (allein) dienen wir und Dich (allein) bitten wir um Hilfe

6. ihdina-s-sirata-l-mustaqim / اهدنا االصراط المستقيم / Führe uns den geraden Weg

7. sirata-l-ladina an'amta 'alayhim gayri-l-magdubi 'alayhim wa la-d-dallin
/ صراط الذين انعمت عليهم غير المغضوب عليهم ولا الضالين /

Den Weg derer,denen Du Gnade erwiesen hast,nicht(den Weg) derer, die (Deinen Zorn) erregt haben und nicht (den Weg) der Irregehenden


Erklärung:

Allah / الله /: Gott ist der absolute Eine und Einzige, dem nichts bei gestellt werden kann und der mit nichts und niemandem vergleichbar ist. Wenn wir Gott in der ersten Sure und damit in jedem Gebet mehrmals mit Rahman / رحمن / und Rahim / رحيم / ansprechen, so liegt es daran, dass diese Ehrennamen die grundsätzlichen sind. Gott, der Gnädige und Barmherzige, hat den Menschen geschaffen, das einzige Wesen, das sich mit Worten verständlich machen kann und das ein Unterscheidungsvermögen für Gut und Böse hat.
Nur ein Mensch kann Gott die vielen anderen Ehrennamen Geben und aussprechen, z.B. Allahu-l-hakam / الله الحاكم /, d.h. Gott der weiser Richter oder Allahu-l-mugib / الله المجيب /, d.h. Gott, der unsere Gebete erhört.


Rahim / رحيم /: Gott, dem Gnädigen, verdanken wir unser Leben. Gott versetzte uns auf eine Erde, die uns alles gibt, was ihr zum Leben brauchen: Pflanzen und Tiere für unsere Ernährung und zur Herstellung von Bekleidung, Pflanzen, Bäume und Steine als Material zum Bau unserer Unterkünfte. Er gab uns aber auch das Wasser und die Luft; Dinge, ohne die wir (wie alle Lebewesen) nicht existieren könnten.



Rahman / رحمن /:Allahu-r-rahman / الله الرحمن / drückt aus, dass Gott uns Menschen mehr als alle seinem anderen Geschöpfen gab, dass er uns sogar über alle anderen Geschöpfe stellte. Mit unserem menschlichen Geist sind in der Lage, die Welt zu beherrschen, Pflanzen zu züchten, um bessere Ernten zu erzielen, Tiere zu zähmen und sie zur Arbeit für uns abzurichten oder als Fleischlieferanten zu züchten.

Wir können Holz, Stein und andere Materialien bearbeiten, wir können die Sonne, den Wind und das Wasser ausnutzen. Durch die reichen Gaben vom barmherzigen Gott sind wir in der Lage, die Erfahrungen früherer Generationen zu verwerten und auszubauen.

Nur dadurch ist die Menschheit in der Lage, ein Mikroskop zu bauen oder etwa einen Flug zum Mond durchzuführen. Alle technischen Errungenschaften verdanken wir seinen Gaben.

Wenn der Mensch diese gütige Gabe Allahs / الله /, den menschlichen Geist, durch die Freiheit des Handelns, also nicht nur gewissenhaft, sollen auch gewissenlos zu handeln, missbraucht und dient zur Herstellung von Atombomben oder Napalm verwendet, handelt er nicht nach den göttlichen Geboten und hat sich von Nimwegen Gottes abgewendet.
Um mitzuhelfen, derartiges zu verhindern, bitten wir in unserem Gebeten: „Führe uns den rechten Weg.“



Al-hamdu lillahi rabbi-l-alamin / الحمد لله رب العالمين /: alle Lobpreisungen gehören Gott, dem Herrn und Lenker der Welten. Das arabische Wort „Rabb“ / رب / bezeichnet nicht nur den Herrscher, sondern auch, und das in stärkerem Maße, den Güte, Hilfe, Unterstützung und Fürsorge Gewährenden. „Rabb“ / رب / auch der Lehrer, der Former und der Lenker des Weltgeschehens. Der Ausdruck „Heer der Welten“ besagt, dass es viele Welten gibt, in denen Allah „Rabb“ / رب / ist, sowohl begriffliche als auch rein geistige Welten.


Ar-rahmani-r-rahim / الرحمن الرحيم /: Mit der erneuten Nennung dieser beiden göttlichen Namen wird die Bedeutung der beiden Eigenschaften besonders hervorgehoben.


Maliki yaumi-d-din / مالك يوم الدين /: Wir Muslime wissen, dass der Tag kommen wird, an dem wir für all unsere Taten Rechenschaft ablegen müssen.
Das Wissen um diese Tatsache, dass wir uns bei diesen Worten immer wieder ins Gedächtnis rufen, verdeutlicht uns, das für uns nicht durch Gebete allein einen Platz im Himmel sichern können.
Die Gemeinschaft, in der wir leben und von der wir ein Teil sind, hat ein Anrecht an uns und an unser Verhalten. Der Islam legt besonderen Wert auf Verantwortungsbewusstsein des einzelnen in der Gemeinde der Gläubigen, aber auch der ganzen Menschheit gegenüber.
Alles Gute, das wir für unseren Nächsten tun, wird uns am Tage des Gerichts angerechnet werden.
Ein lebenslanges Abkapseln oder seine Jahre lediglich mit Beten zu verbringen, ist nicht im Sinne des Islam, da damit keine sozialen Aufgaben erfüllt werden können.


Iyyaka na'budu wa iyyaka nasta'in / اياك نعبد واياك نستعين /: Wenn wir uns Gottes Liebe, Seine Fürsorge und Seine große Gnade vor Augen halten, müssen wir uns in tiefer Demut vor ihm vorbeugen. Denn was sind wir Menschen vor der Allmacht Gottes? Mit diesen Worten betonen wir, dass wir Gott nicht nur Achtung entgegenbringen, Ihn nicht nur um Hilfe bitten, sondern darüber hinaus auch gewillt sind, unsere Handlungen und unsere Einstellung zum Leben als einen Dienste an Allah zu betrachten.

Ein Muslim dient weder einen Menschen noch einer Institution. Natürlich erfüllt er seine Verpflichtungen und Verträge, aber immer nur im Rahmen des ethischen, moralischen Gesetzes, wie Gott es ihm durch Seinen Gesandten offenbart hat.
Er ist nur von Gott abhängig, und daher kann er letzten Endes nur von Ihm Hilfe und Unterstützung erbitten.


Ihdina-s-sirata-l-mustaqim / اهدنا االصراط المستقيم /: Das heißt sowohl: Zeige uns den rechten Weg, auf den wir zustreben sollen und wollen, als auch: Lass' uns auf diesem rechten Weg bleiben und die nicht verlieren. Ohne die Hilfe Allahs wird der Mensch nur schwerlich den ersten Schritt finden, der ihn in die Richtung auf den rechten Weg führt. Ebenso wichtig ist es aber auch, dass er auf dem rechten Weg bleibt.
Unser Wissen ist nicht ausreichend, um den richtigen Weg zu erkennen, auch ist er oft unbequem.
Von der Umwelt werden wir meist den gleichen Weg (der in die Irre und Finsternis führt) anempfohlen bekommen. Ohne die erflehte Hilfe Gottes werden wir den rechten Weg kaum finden.


Sirata-l-ladina an'amta 'alayhim gayri-l-magdubi 'alayhim wa la-d-dallin
/ صراط الذين انعمت عليهم غير المغضوب عليهم ولا الضالين /

Wir bitten Gott, Er möge uns den Weg zeigen, auf dem wir Seine Gnade erwarten dürfen. Diese göttliche Gnade haben unsere Propheten erhalten, die vollkommen Wahrhaftigen, deren Leben den islamischen Idealen entsprach.
An ihnen war kein Widerspruch zu entdecken, durch Worten und Taten bewiesen sie, dass das islamische Prinzip Göttlichen Ursprungs ist. Sie alle versuchten, diese Welt in einem besseren Zustand zu verlassen, als sie sie vorgefunden haben. Gott Zorn wird jene Treffen, denen die Wahrheit bekannt ist, die wohl wissen, was Gerechtigkeit ist, und trotzdem aktiv oder passiv die Gegner der Gerechtigkeit unterstützen.

In der Finsternis werden als die bleiben, die gar nicht den Versuch machen, der Göttlichen Leitung, die die Propheten der Menschheit brachten, zu folgen, und bewusst falsche Wege gehen.
Man darf den Islam nicht als individuelle Religion betrachten. Ein Muslim sieht seine Lebensaufgabe nicht allein im Gebet, sondern in vielen stärkerem Maße in einem sinnvollen Leben auf der Erde. Dazu gehört vor allen Dingen auch, dass seine Taten und Handlungen im Interesse der Allgemeinheit sind.
Das geht so weit, dass er seine Mitmenschen in seine Gebete einschließt (siehe den Gruß am Ende jeden Gebetes). Gleichermaßen bittet er Gott, die Verantwortlichen in der Regierung und die Volksvertreter den rechten Weg zu führen und ihnen Seine Gnade zu gewähren. Von einer Regierung, die nach Göttlichen Gesetzen handelt, wird das Volk profitieren. Regierungen und Regenten, die nicht nach diesen Gesetzen, die alle Gesandten Gottes zu uns gebracht haben, handeln, die folglich nicht Allahs Gnade erhalten, werden Allahs Zorn zu spüren bekommen.

Völker, die nicht danach trachten, den rechten Weg zu finden, werden in der Finsternis bleiben. Ungerechte und nicht vom Volk gewählte Regierungen erschweren ihren Bürgern das Leben im Diesseits, denn sie haben sich eine Macht genommen, die ihnen nicht zusteht, ihnen nicht von Gott gegeben wurde. Deshalb bitten wir Gott, auch ihnen den Weg zu weisen, zu ihrem eigenen Vorteil und zum Nutzen ihrer Völker
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